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VfL geht mit Sieg und Niederlage in die Feiertagspause

3:2 beim VCO, 1:3 beim BBSC: Oythes Volleyballerinnen waren in Berlin am Ende dezimiert. Trainer Zoran Nikolic hofft auf einen guten Neustart 2022.

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Letzte Zusammenkunft 2021: Der VfL Oythe hat sich in der 2. Bundesliga mit einem Sieg und einer Niederlage in die Feiertagspause verabschiedet.  Foto: Schikora

Letzte Zusammenkunft 2021: Der VfL Oythe hat sich in der 2. Bundesliga mit einem Sieg und einer Niederlage in die Feiertagspause verabschiedet.  Foto: Schikora

Es war eine Berlin-Reise mit Hindernissen. Volleyball-Zweitligist VfL Oythe hatte zum Abschluss des Punktspieljahres 2021 mit personellen Problemen zu kämpfen und holte am Samstag beim Stützpunktteam VCO (3:2) und am Sonntag beim BBSC (1:3) nur zwei von sechs möglichen Punkten.

Nach dem Fehlen der schon in den Heimaturlaub abgeflogenen Kanadierin Frederique Nicole kamen im Verlauf des Wochenendes die krankheitsbedingten Ausfälle von Paulina Brys und Emma Moorkamp dazu. Neun Aufrechte traten schließlich noch beim BBSC an und zogen dort den Kürzeren. Oythes Coach Zoran Nikolic resümierte vor der Heimfahrt am frühen Sonntagabend: „Beim VCO war es am Ende ein glücklicher, aber verdienter Sieg. Beim BBSC haben wir zu viele Fehler gemacht, es fehlte auch die Sicherheit.“ Mit vollem Kader wäre mehr drin gewesen, war sich Zoran Nikolic sicher. Er ergänzte: „Jetzt geht es in die Pause und ich hoffe, dass am 3. Januar alle fit, gesund und voll motiviert wiederkommen.“

Beim VCO Berlin hatte der VfL in der großen, kalten und weitgehend leeren Halle in Hohenschönhausen Probleme, seinen Rhythmus zu finden. Zoran Nikolic hatte sich im Vorfeld zwar einen zügigen Sieg gewünscht, um Kraft für den Sonntag zu sparen, aber er wusste auch um die volleyballerischen Stärken und die körperliche Präsenz der großen und jungen Stützpunkt-Talente. Dazu waren seine Zuspielerin Paulina Brys und Libera Emma Moorkamp durch Erkältungserscheinungen mit Fieber gehandicapt. Brys biss sich halbwegs durch. Moorkamp wurde im Spielverlauf von Jule Lehmann ersetzt; beide angeschlagenen Spielerinnen blieben dann am Sonntag beim BBSC komplett draußen.

Lob vom Coach:  „Die Mannschaft hat gekämpft"

Im ersten Satz schaffte Oythe nach 17:23-Rückstand mit einer Aufgabenserie von Franka Poniewaz einen 24:24-Gleichstand, doch dann ging der Satz noch weg. Mit größerer Entschlossenheit wurde der zweite Durchgang per 25:21 verbucht, ehe Satz drei eine Art Kopie der Auftaktetappe war. Ab dem vierten Satz fand die VfL-Truppe dann zu ihrem Spiel, schaffte per 25:9 den 2:2-Satzausgleich und kam im Tiebreak mit einem 15:13 zum Sieg. „Die Mannschaft hat gekämpft“, lobte Zoran Nikolic: „Es hätte auch 2:3 oder 1:3 ausgehen können. Wir freuen uns über zwei Punkte.“ Der Trainer hatte hier vor allem die widrigen Umstände – lange Anreise, gesundheitliche Probleme – im Blick. Ein Sonderlob sprach er Sina Albers aus, die im ersten Satz bei 15:23 ins Spiel kam und im Außenangriff bis zum Finale eine starke Partie bot.

Nach einer geruhsamen Hotelnacht bat Zoran Nikolic sein Team nach dem Frühstück zu einer Videoanalyse für das BBSC-Spiel. Ein Spaziergang schloss sich an. Dann ging es zu Spiel zwei in die Köpenicker Sporthalle Hämmerlingstraße.

Der VfL-Coach hatte im Tagesverlauf über seine Formation gebrütet. Schließlich begann er mit Mila Engelmann als Zuspielerin und Jule Lehmann auf der Libera-Position. Oythe lief aber zunächst der Musik hinterher. Im ersten Satz lag der VfL mit 4:8 und 9:16 hinten, am Ende hieß es 18:25. Auch im zweiten Spielabschnitt lief es lange nicht besonders rund. Über 1:5, 8:14 und 14:17 kämpften sich die Gäste dann aber heran. Bei 23:23 war man im Spiel, doch Berlin setzte sich mit 25:23 durch.

Oythe verbuchte den dritten Satz per 25:23 und verlor dann mit 19:25. Auch einige Wechsel brachten keine Wende. Nikolic: „Wir hatten heute zu viele eigene Fehler, davon hat der BBSC profitiert.“ Oythe hatte vielerlei Defizite. „Heute war bei uns generell alles ein Problem“, resümierte Zoran Nikolic nach der Partie mit einem Augenzwinkern. Aber auch aus Problemen leitete der VfL-Coach Zuversicht ab. So würde die 18-jährige Zuspielerin Mila Engelmann, die bislang wenig Einsatzzeit gehabt hätte, aus der Partie „viel lernen und sich verbessern. Das war eine gute Schule.“

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