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VfL-Basketballer verlieren in der „Löwenhöhle“

In der 2. Regionalliga kassierte Löningen in der Partie bei BW Merzen eine 58:68-Niederlage. Die Stimmung in der Halle war grandios.

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Pleite in Merzen: Auch der Löninger Moritz Vormoor (am Ball) konnte die Niederlage nicht verhindern. Archivfoto: Bettenstaedt

Pleite in Merzen: Auch der Löninger Moritz Vormoor (am Ball) konnte die Niederlage nicht verhindern. Archivfoto: Bettenstaedt

In den vielen gemeinsamen Oberliga-Jahren lieferten sich die Basketballer des VfL Löningen und von BW Merzen unzählige packende Duelle. Weil beide Mannschaften 2020 den Sprung in die 2. Regionalliga Nord (Staffel West) geschafft hatten, treffen sie nun auch eine Klasse höher aufeinander. In der ersten Partie hatte BW am Samstagabend das bessere Ende für sich und feierte in der eigenen Halle einen 68:58-Erfolg. Zur Halbzeitpause hatten die Gäste noch knapp geführt (31:30).

In der „Löwenhöhle“ sorgten die zahlreichen Zuschauer – unter ihnen waren rund 30 VfL-Anhänger – für eine tolle Atmosphäre. „Man konnte kaum sein eigenes Wort verstehen“, so der Löninger Spielmacher Justus Krause. VfL-Coach Guido Thöle hatte sogar Schwierigkeiten, seinem Team von der Seitenlinie aus taktische Änderungen mit auf den Weg zu geben. „Für größere Anpassungen musste ich eine Auszeit nehmen.“

Dennoch machte sein Team einen ordentlichen Job. Offensiv hakte es zwar bei einigen Spielzügen, doch Lücken in der Verteidigung fanden die Löninger immer wieder. Defensiv hatten sie insbesondere bei den Rebounds zu kämpfen, obwohl der baumlange Lukas „Kran“ Knobbe sein Comeback gab. Doch gerade Merzens US-Amerikaner Marquel Beasley nutzte seine athletischen Fähigkeiten in Korbnähe immer wieder, um sich und seinem Team zweite Wurfchancen zu erarbeiten. Letztlich kam er auf 30 Punkte. Nach dem ersten Viertel führte BW 18:17.

Der VfL Löningen wehrte sich nach Kräften

Den Auftakt ins dritte Viertel bestimmte Beasley, der seine Mannschaft mit fünf schnellen Punkten in Führung brachte (23:17). Löningen hielt dagegen - und den Abstand durchgehend konstant. Dann legten die Gäste einen kleinen Schlussspurt hin. Mit zwei verwandelten Freiwürfen stellte Jonas Breher die 31:30-Pausenführung her.

Den besseren Start ins dritte Viertel erwischten die Gastgeber. Neben Beasley war nun auch Aleksandar Cuic zur Stelle. Die beiden Leistungsträger der „Lions“ erzielten alle BW-Punkte im dritten Viertel. Aber die Löninger ließen nicht abreißen und blieben zur Viertelpause in Schlagdistanz. Beim Stand von 52:47 ging es in den finalen Spielabschnitt.

Doch nun fehlten den Gästen die Körner und Merzen war sofort zur Stelle. Mit einem 9:0-Start in das vierte Viertel stellten die Hausherren die Weichen auf Sieg. Löningen wehrte sich nach Kräften, doch Merzen hatte stets die richtigen Antworten parat und gewann am Ende mit 68:58.

Löningen: Brogmus (16 Punkte/1 Dreier), Krause (13), Knobbe (10), Schulze (9/1), Breher (5), Thöle (5), Drees, Kalvelage, Gerdes, M. Vormoor, Casselius.

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