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VfL-Basketballer geben sofort Vollgas

Für die Löninger, die in die 2. Regionalliga West aufgestiegen sind, begann am Mittwochabend die Vorbereitung. Ein Quartett ist neu im Team.

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Saisonstart Ende September: In zwei Monaten wird Trainer Guido Thöle seine Spieler wieder auf Partien vorbereiten. Archivfoto: Langosch

Saisonstart Ende September: In zwei Monaten wird Trainer Guido Thöle seine Spieler wieder auf Partien vorbereiten. Archivfoto: Langosch

Von einem lockeren Aufgalopp konnte beim Trainingsauftakt der Basketballer des VfL Löningen keine Rede sein. Mit diversen Lauf- und Kraftübungen scheuchte Coach Guido Thöle seine Mannschaft gestern Abend durch die Sporthalle an der Ringstraße und trieb den Spielern so unzählige Schweißtropfen auf die Stirn. „Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wegen der Coronapause fangen wir fast bei Null an, es gibt sehr viel zu tun“, sagt Thöle. Motivieren musste er die Akteure nicht. „Die Jungs sind super heiß, ich muss sie eher bremsen.“

Zwar wurde auch in der Oberliga Niedersachsen die vergangene Saison wegen der Pandemie abgebrochen, der VfL durfte aber trotzdem jubeln. Als besserer Zweiter der beiden Staffeln schafften die Löninger neben Merzen (West) und dem ASC 46 Göttingen (Ost) den Sprung in die 2. Regionalliga West. Es war der zweite Aufstieg in Folge.

In der neuen Klasse trifft der VfL neben diesen beiden Mannschaften auch auf BTB Royal Oldenburg, CVJM Hannover, TSG Westerstede II,
BBC Osnabrück, Oldenburger TB, SG Braunschweig, TSV Quakenbrück, BSG Bremerhaven und Hafenbude Baskets Fortuna Logabirum. Der erste Duell ist für den 26. September geplant, wenn das Thöle-Team beim letztjährigen Oberliga-Rivalen BW Merzen zu Gast ist.

Schmieden Pläne: Coach Guido Thöle (links) und sein spielender Co-Trainer Nils Drees. Archivfoto: LangoschSchmieden Pläne: Coach Guido Thöle (links) und sein spielender Co-Trainer Nils Drees. Archivfoto: Langosch

In den kommenden rund zwei Monaten wird Guido Thöle zweimal wöchentlich zum Training bitten. Eine dritte Einheit – immer dienstags – darf von den Spielern individuell absolviert werden. Bei den gemeinsamen Treffen will er den Fokus vor allem auf die Defensivarbeit legen. „Hier möchten wir unser Portfolio erweitern und mehrere Verteidigungssysteme einstudieren“, sagt der Coach.

Dabei kann er auf den kompletten Kader aus der kurzen Rückserie bauen, denn im Sommer verließ niemand den VfL. Darüber hinaus gelang es den Verantwortlichen neben Jannik Schulze (zuletzt SG Cleverns-Sandel) mit Paul Heitzhausen einen namhaften Mann nach Löningen zu holen. Der 31-Jährige war für Rasta Vechta vor einiger Zeit schließlich sogar in den 2. Bundesligen ProA und ProB aufgelaufen. „Letztes Jahr hat er pausiert, daher benötigt er etwas Zeit“, so Thöle.

Neben dem externen Duo werden zwei Eigengewächse fest ins Regionalliga-Aufgebot wechseln: Thöles Sohn Mattes, der vergangene Saison bei den 2. Herren aufgelaufen war, und Moritz Vormoor von den Löninger A-Junioren. „Wenn wir jetzt noch einen Aufbauspieler finden, sind wir gut aufgestellt. Ich habe schon jemanden im Auge“, sagt Guido Thöle, der mit Nils Drees einen spielenden Co-Trainer hat.

Thöle ist zuversichtlich, dass der Aufsteiger aus Löningen die Mission Klassenerhalt mit einem positiven Ende abschließen kann. „Denn nur darum geht es.“

  • Der Kader: Nils Drees, Hannes Kalvelage, Justus Krause, Jonas Breher, Joop Hömmen, Torben Brogmus, Steffen Gerdes, Lukas Knobbe, Paul Grünloh, Max Schmücker, Paul Heitzhausen, Jannik Schulze, Moritz Vormoor, Mattes Thöle. Jugend- und Perspektivspieler: Aaron Casselius, Thorsten Janzen, Luca Wendt.

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