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Verregneter Abend beschert einen riesigen Erlös

Das 34. Lohner Weihnachtssingen brachte stolze 15.716 Euro für "Sportler gegen Hunger" – und eine Extra-Ehrung.

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Musizieren bei widrigen Umständen: Das Lohner Weihnachtssingen am 23. Dezember – mit einem tollen Schlussakkord. Foto: Schikora

Musizieren bei widrigen Umständen: Das Lohner Weihnachtssingen am 23. Dezember – mit einem tollen Schlussakkord. Foto: Schikora

Die Beteiligten erinnern sich an den Abend vor Heiligabend mit einigem Schaudern – aber insgesamt mit großer Freude. Denn das 34. Lohner Weihnachtssingen hat jetzt mit 15.716 Euro einen außerordentlich erfreulichen Erlös für „Sportler gegen Hunger“ erbracht. Die Basketballer von BW Lohne, ihr Freundeskreis und die Bläser der Musikschule freuen sich sehr, damit die Hilfsaktion für Afrika erneut unterstützen zu können. Dabei war die Veranstaltung – mit Beginn des Aufbaus bis zum Ende – vollkommen verregnet.

Jörg Zerhusen aus dem Organisationsteam dankte allen, die bei der triefenden Nässe trotzdem in die Lohner City gekommen waren und so letztlich zum tollen Ergebnis beigetragen hatten. „Die Leute waren ja nass bis unter die Unterhose“, schaute Jörg Zerhusen zurück.

Ein entscheidender Punkt für die hohe Motivation bei allen Mitmachenden war das avisierte Ende der Corona-Zwangspause, die das Lohner Weihnachtssingen zweimal in eine digitale Version gedrängt hatte; die war in beiden Fällen höchst erfolgreich, aber: Das Live-vor-Ort-Musizieren fehlte einfach. Dass man jetzt wieder zusammen in der Stadt auftreten konnte, war für alle eine Befreiung – trotz der unfreundlichen Witterung.

Jörg Zerhusen hatte auch ein großes Lob für die unerschütterlichen Sammler übrig, die an dem Abend mit den Spendenbüchsen durchs durchnässte Volk pilgerten. Es waren „Posse“ Zerhusen, Andreas Batke, Leon Schumacher, Magnus Zubrägel, Fritz Zerhusen und Louis Deters. Außerdem verdingte sich Michi Kampsen als Weihnachtsmann, assistiert von David Kramer. Dazu war „Johnny“ Nordlohne wieder mit seinem Mistelzweig unterwegs.

Ein besonderer Dank geht erneut an die Vertreter von Road Sound, die Zusammenarbeit habe „100-prozentig funktioniert“, wie Dirigent „Hottea“ Kamphaus anmerkte. Auch die Fleischerei Schmidt war wieder dabei. Der neue Chef Kai Tietjen hatte extra einen weiteren Mitarbeiter abgestellt, sodass eine dritte Grillstation ins Spiel kam. Und Tietjens Vorgänger Felix Schaland half auch, wo er konnte.

Überhaupt betonte Kamphaus, dass bei dieser Aktion fast alles Hand in Hand gehe – mit vertrauten und zuverlässigen Menschen. Dieser schon familiäre Zusammenhalt erleichtere die Organisation ungemein. Auch Feuerwehr- und MHD-Kräfte fügten sich mit ein.

Eine besondere Beobachtung bei den Spendern

Eins war „Hottea“ Kamphaus bei dieser Auflage noch aufgefallen: Die Besucher in der Fußgängerzone seien ganz besonders spendabel gewesen – gerade so, als ob man die Ausrichter bei diesem Dauerregen doch nicht im selbigen stehen lassen wollte.

Das Weihnachtssingen fand später auch bei der Lohner Sportgala im Lohneum einen großen Widerhall. Die BWL-Basketballer hatten bei den Ehrungen mit der begehrten „1“ auf einen Kandidaten verzichtet – stattdessen wurden alle Helfer des Weihnachtssingens mit der „1“ ausgezeichnet. „Diesen Schuh kann sich wirklich jeder anziehen“, sagte Jörg Zerhusen.

Zugleich sei es ein Ansporn, im nächsten Winter die 35. Auflage anzugehen. Auch wenn das Wetter noch schlechter wird.

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