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Verlieren für Hansa derzeit ein Fremdwort

Heimspiele für die Fußball-Landesligisten des Kreises Cloppenburg: Spitzenreiter Hansa Friesoythe erwartet heute Abend Sparta Werlte, der SV Bevern trifft am Sonntag auf Grün-Weiß Firrel.

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Torjubel: Keven Oltmer (Nummer 21) bejubelt mit seinem Sturmkollegen Robert Plichta seinen Treffer zum 3:0 gegen den SV Bevern. Foto: Wulfers

Torjubel: Keven Oltmer (Nummer 21) bejubelt mit seinem Sturmkollegen Robert Plichta seinen Treffer zum 3:0 gegen den SV Bevern. Foto: Wulfers

Friesoythe - Werlte. Verlieren? Das Wort gehörte in der noch jungen Saison bei beiden Mannschaften bislang nicht zum Sprachrepertoire. Sind die drei Siege von Hansa Friesoythe zwar allemal bemerkenswert, so doch keineswegs als übergroße Überraschung einzustufen, so waren die beiden Erfolge von Sparta Werlte, vorsichtig formuliert, nicht unbedingt der Kategorie „selbstverständlich“ zuzuordnen. Nach den Siegen gegen Frisia Wilhelmshaven (3:1) und bei Germania Leer (4:2) reist das Team von Trainer Steffen Bury, der zu Saisonbeginn von der A-Jugend des JFV Cloppenburg nach Werlte wechselte, als Tabellenzweiter zum derzeitigen Ligaprimus.

Folglich geht Hansa-Trainer Hammad El-Arab ganz und gar nicht von einem Selbstläufer für sein Team aus. „Werlte verfügt über eine gute Mannschaft, die funktioniert und ihre Stärken im Umschaltspiel hat. Die beiden Werlter Siege sollten uns Warnung genug sein. Überhaupt besitzt jede Mannschaft in der Liga Qualität.“ Folglich ist der Coach bemüht, nach den Auftaktsiegen auf die Euphoriebremse zu treten. Auch die Aussicht auf den 19. Sieg (!) seiner Mannschaft in Folge lässt El-Arab kalt. „Ich bin kein Mann der Statistik. Ich weiß nur, dass man mit neun Punkten absteigt. Die Tabelle ist derzeit noch eher ein Tabellchen.“

Personell muss Friesoythes Trainer Hammad El-Arab seine zuletzt so erfolgreiche Startformation vermutlich umbauen

So gibt der Trainer die Devise für die Partie keineswegs im Hurrastil aus. „Wir müssen geduldig sein, ruhig bleiben und möglichst wenig Fehler machen.“ Personell muss El-Arab sein beim 3:0-Sieg gegen Bevern so überzeugend auftretendes Team vermutlich umbauen. Will heißen: Janek Siderkiewicz droht zu 95 Prozent auszufallen, fraglich sind die Einsätze von Robert Plichta und Sebastian Plog, deren Mitwirken sich erst kurz vor dem Spiel entscheidet. Freitag, 18.45 Uhr.

Bevern - Firrel. Die wichtigste Personalie vorneweg: Der gegen Friesoythe vom Platz gestellte Sebastian Sander erhielt für seine Rote Karte eine Sperre von zwei Partien. Dennoch sind die Alternativen für Trainer Olaf Blancke gegen die Ostfriesen zahlreicher als noch zuletzt. Bedeutet: Sascha Thale wäre gar ein Kandidat für die Startelf, Efti Stoimenou, Maxi Hoffmann sowie der aus dem Urlaub zurückgekehrte Julius Liegmann sind erstmals wieder im Kader. „Da haben wir zumindest drei Spieler auf der Bank“, freut sich Blancke. Die 0:3-Niederlage beim Kreisrivalen Friesoythe war zumindest in der Dienstag-Einheit noch Thema. „Das Ergebnis war natürlich enttäuschend. Wir haben gerade beim ersten Gegentor individuelle Fehler gemacht und diese aufgearbeitet. Allerdings ist es mit zehn Mann unter diesen Umständen dann vielleicht ja auch normal, dass man in Friesoythe verlieren kann.“

Niederlagen als Normalität abzuhaken ist indes Blanckes Sache nicht. „Gegen Firrel müssen wir es als Mannschaft besser machen“, sagt der Coach, der trotz seines personell dünnen Kaders an der Erstaufstellung feilt. „Wenn man verloren hat, denkt man auch über den ein oder anderen Wechsel nach.“ Info: Neuer Torwarttrainer beim SV Bevern ist ab sofort der zuletzt beim TV Dinklage tätige Christian Bokern.

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