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Vechtas Handballerinnen reisen mit Sorgen im Gepäck nach Oldenburg

Im Drittliga-Derby beim VfL II fällt neben Luca Vodde eine weitere Schlüsselspielerin aus. Im Tor könnte Vechta Verstärkung gebrauchen. Lesen Sie hier, was Trainer Nisius dazu sagt.

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Die Freiheit, die Kreisläufer lieben: Vechtas Paula Clasen in Markranstädt. Foto: Gabi Müller

Die Freiheit, die Kreisläufer lieben: Vechtas Paula Clasen in Markranstädt. Foto: Gabi Müller

Die Anreise gehört zu den kürzesten der Saison, doch die sportliche Aufgabe ist dafür umso gewaltiger: Im zweiten Auswärtsspiel hintereinander treten die Handballerinnen von SFN Vechta am Samstag (16.30 Uhr, BBS-Halle Oldenburg-Wechloy) zum Derby beim Nachwuchs des Bundesligisten VfL Oldenburg an – und das erneut mit dezimiertem Kader.

Neben Kapitänin Luca Vodde (Neuseeland) ist diesmal auch Tina Schwarz privat verhindert. Maylin Aumann fällt weiter verletzt aus. Zudem sind Klara Germann (erneute Knieprobleme) und Carla Clasen (Sprunggelenk) nicht voll belastbar.

„Ich schätze Oldenburg sehr stark ein. Wir sind da sicher nicht der Favorit“, sagt Vechtas Trainer Christoph Nisius. Die Personalsituation nimmt er so hin, wie sie ist: „Ich sehe das auch als Chance, dass die Spielerinnen aus der zweiten Reihe Verantwortung übernehmen können.“

Vier Oldenburger Talente standen beim Saisonstart im Bundesliga-Kader

Beide Teams sind mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet. Vechta verlor nach dem 40:29 gegen LiT Tribe zuletzt deutlich mit 28:34 beim SC Markranstädt. Oldenburg II schlug Markranstädt mit 36:34 und unterlag dann nur knapp mit 24:25 bei der hoch gehandelten HSG Blomberg-Lippe II. Christoph Nisius hat beide Oldenburger Spiele gesehen. Sein Eindruck ist der einer typischen Bundesliga-Reserve: „Gut ausgebildet, jung und für das Alter mit einer unglaublichen Ruhe in den Aktionen.“

Für die Erfahrung im Kader sorgen Griet Prante und Laura Kannegießer. „Das sind die Konstanten im Team“, sagt Nisius. Unterstützt werden sie von jungen Talenten wie Lena Klöcker, Lisa Munderloh sowie den Schwestern Hannah und Sophie Weyers – alle vier standen am vergangenen Sonntag im Kader der ersten Mannschaft, die zum Auftakt der Bundesliga-Saison mit 18:35 (9:14) gegen den Thüringer HC verlor.

Ein Problem bei SFN, das Nisius auch offen ansprach, war zuletzt die Torhüterleistung. Weder Rike Kühling noch Ellen Loock konnten bisher ihr Potenzial abrufen. Eine Nachverpflichtung schließt der Coach aus („Der Markt ist auch dicht“). Stattdessen stärkt er den beiden den Rücken. „Ich traue ihnen das zu. Wir müssen sie auch als Team noch mehr unterstützen“, fordert er. Die Torfrauen legten im Training bereits Sonderschichten ein. Und weil Torhüterleistung auch Kopfsache ist, absolvierten beide in dieser Woche auch noch ein Mentaltraining bei Ex-SFN-Kapitänin Elle Lemke.

In der Vorsaison gewann Vechta in Oldenburg mit 24:23 und verlor das Rückspiel mit 28:29.

Info: SFN setzt zum Derby einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 15.00 Uhr am ZOB. Info und Anmeldung: Thomas Reck, Telefon: 04441/7189, 0175/1684623, E-Mail: info@reck-vechta.de.

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