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Vechtas Handballerinnen reisen ganz entspannt zum Spitzenreiter

Der Handball-Drittligist ist am Samstag beim SV Henstedt-Ulzburg krasser Außenseiter. Trainer Christoph Nisius sieht unterdessen Fortschritte bei seinem Team - besonders in zwei Bereichen.

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Jetzt nur noch treffen: Die Vechtaerin Leonie Schreiber kommt frei zum Wurf – hier im Spiel in Altenholz. Foto: Gabi Müller

Jetzt nur noch treffen: Die Vechtaerin Leonie Schreiber kommt frei zum Wurf – hier im Spiel in Altenholz. Foto: Gabi Müller

Es war eine anstrengende Zeit für die Handballerinnen von SFN Vechta. Seit Jahresbeginn trafen sie in fünf Partien ausschließlich auf direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg aus der 3. Liga. Sportlich wird es an diesem Samstag (18.00 Uhr/Busabfahrt: 12.30 Uhr ZOB) mit dem Auswärtsspiel beim SV Henstedt-Ulzburg nicht leichter. Mental dagegen schon. Denn in der Halle des Spitzenreiters liegt der Druck des Gewinnenmüssens auf Seiten des Gegners.

„Wir gehen da als Underdog rein und können völlig befreit aufspielen“, sagt Vechtas Trainer Christoph Nisius vor der Reise in den Kreis Segeberg (nördlich von Hamburg): „Das ist eine ganz angenehme Situation nach den letzten fünf Spielen gegen Mannschaften, die alle aus unserem direkten Umfeld kamen.“

Verschärft wird Vechtas Außenseiterrolle noch durch die weiterhin angespannte Personallage. Neben Maylin Aumann (krank), Maike Deeben (verhindert) und Jane Müller (Bänderriss/Pause bis Ende April) fällt auch Svenja Ruhöfer wieder aus. Sie hatte beim 27:19-Sieg vor einer Woche beim TV Oyten einen Kurzeinsatz absolviert, soll jetzt aber geschont werden. „Sie hat einen tiefen Muskelfaserriss“, berichtet Christoph Nisius. Ihre Rolle am Kreis sollen sich Klara Germann und Paula Clasen teilen.

„Wir sind auf einem guten Weg. Es ist einfach schön, wenn man Entwicklungen sieht“SFN-Trainer Christoph Nisius

Torfrau Rike Kühling ist krankheitsbedingt angeschlagen. Ihr Einsatz am Samstag ist fraglich. Bitter: Auch Tina Schwarz, im Hinspiel zehnfache Torschützin, ist nicht topfit – sie hat muskuläre Probleme im Wurfarm.

Trotz der Schwierigkeiten ist die Stimmung im Team gut. Kein Wunder, nach zuletzt drei Siegen in Serie. „Wir sind auf einem guten Weg. Es ist einfach schön, wenn man Entwicklungen sieht“, sagt Nisius. Besonders beim „taktischen Verständnis“ und im „Kleingruppenspiel“ sieht er Fortschritte.

Dennoch hängen die Trauben in Henstedt hoch. Der Spitzenreiter hat bisher nur gegen Oldenburg II und in Mönkeberg verloren und gegen Garrel Unentschieden gespielt. Das Hinspiel verlor Vechta mit 30:34 (12:15), hielt dabei aber lange mit. Henstedts überragende Spielerin Jule Meisner, die im Sommer in den Kader des Erstligisten Buchholz-Rosengarten wechselt, sah damals nach einem Foul an Luca Vodde eine Rote Karte. Nisius hat die heute 21-Jährige in Bad Schwartau (A-Jugend) und Travemünde (3. Liga) schon selbst trainiert.

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