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Vechtas Handballerinnen haben in Berlin keinen Spaß

Erst eine Vollsperrung, dann eine Niederlage - für SFN war es ein gebrauchter Tag. Immerhin brachten die Vechtaerinnen aus der Hauptstadt einen besonderen Gast mit.

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Sechs Tore gegen Pfeffersport: Paula Clasen war am Sonntag beste Werferin ihres Teams. Foto: Gabi Müller

Sechs Tore gegen Pfeffersport: Paula Clasen war am Sonntag beste Werferin ihres Teams. Foto: Gabi Müller

Sportlich ging es um nichts mehr im HDI Sportforum in Oranienburg. Aber Trainer wollen naturgemäß auch dann gewinnen, wenn es um nichts mehr geht. Insofern war die Enttäuschung bei Christoph Nisius durchaus zu verstehen. „Das hat keinen Spaß gemacht“, befand der Coach von SFN Vechtas Handballerinnen nach dem 26:28 (14:10) im letzten Auswärtsspiel der Drittliga-Abstiegsrunde bei Pfeffersport Berlin. Und damit meinte er nicht nur das Spiel, sondern wohl den gesamten Sonntag.

Eine Vollsperrung der Autobahn A24 hatte die Vechtaerinnen schon auf der Hinfahrt ausgebremst. Statt wie geplant um 13.00 Uhr kam die kleine SFN-Delegation erst mit mehr als zweistündiger Verspätung um 15.15 Uhr an der Halle an – eine Viertelstunde nach dem geplanten Spielbeginn. Der Anwurf wurde verschoben.

Nach einem verkürzten Aufwärmprogramm, bei dem sich dann auch noch Torfrau Rike Kühling verletzte, startete Vechta mit einer Torfrau und neun Feldspielerinnen in die Partie. Neben Ria Hacek (Sportverbot) und Maylin Aumann (verletzt) hatte sich auch Maike Deeben (Schulterverletzung) abgemeldet. Carla Clasen klagte zudem über Übelkeit und auch Luca Vodde war noch nicht richtig fit.

Rike Kühling gehört auch nächste Saison zum Kader

Trotzdem legte Vechta nach verhaltenem Start eine 7:0-Serie hin und machte aus einem 3:5 ein 10:5. Auch zur Pause (14:10) sah es noch gut aus. Den Wiederbeginn verschlief SFN dann aber völlig. Die Folge: ein 0:5-Blackout zum 14:15. Vechta kämpfte, doch die Kräfte schwanden. Eine weitere 0:4-Serie vom 25:24 (56.) zum 25:28 (60.) entschied die Partie.

„Pfeffersport hatte den besseren Pausentee. Bei uns hat die Spannung ganz gefehlt. Wir hätten trotzdem gewinnen können, aber wir haben viel zu viele Fehler gemacht, vor allem Fehlpässe“, sagte Nisius. So zog Pfeffersport, das sich schon tags zuvor durch ein 33:28 gegen den TV Oyten gerettet hatte, in der Tabelle der Abstiegsrunde noch an Vechta vorbei.

Das einzig Erfreuliche, das SFN aus der Hauptstadt mitnahm, war eine Torfrau (nicht von Pfeffersport), die in Vechta ein Probetraining absolvieren soll – dies war seit längerem geplant gewesen. Klar ist laut Nisius mittlerweile auch, dass Rike Kühling weiter zum Kader gehört.

Ob Vechta in dieser Saison noch einmal spielen muss, ist derweil weiter ungewiss. Es steht weiterhin die Möglichkeit im Raum, dass der HV Chemnitz auf die bedeutungslose Partie in Vechta am Samstag verzichtet. Aber entschieden ist nichts.

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