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Vechtas Handballerinnen droht ein stressiges Nachspiel

Der Deutsche Handballbund hat seine Abstiegsregelung geändert. Unterdessen hat SFN einen neuen Torwarttrainer verpflichtet.

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Anfang September geht es wieder los: Svenja Ruhöfer startet mit SFN Vechta mit einem Heimspiel in die neue Saison. Foto: Müller

Anfang September geht es wieder los: Svenja Ruhöfer startet mit SFN Vechta mit einem Heimspiel in die neue Saison. Foto: Müller

Bloß nicht Achter werden – sonst wird's stressig: Den Handballerinnen von SFN Vechta droht in der 3. Liga unter Umständen eine Abstiegsrunde mit Reisen durch ganz Deutschland. Wie der Deutsche Handballbund (DHB) nach einem digitalen Staffeltag mit den Vertretern der 56 Drittliga-Teams mitteilte, wird der Modus der sogenannten „Klassenverbleibsrunde“ gegenüber der Vorsaison doch noch einmal geändert.

In den fünf Staffeln – vier 11er- und eine 12er-Gruppe – gilt in der Saison 2022/23: Die Teams auf den Plätzen acht und darunter steigen ab. Allerdings bekommen die fünf Achtplatzierten noch eine Chance, die Klasse zu halten. In einer Jeder-gegen-jeden-Runde treten sie in Hin- und Rückspiel gegeneinander an. Voraussichtlich wird nur der Sieger dieser Fünfer-Runde den Klassenerhalt schaffen.

Denn nach den Plänen des DHB wird die 3. Liga zur Spielzeit 2023/24 von derzeit 56 auf 48 Teams reduziert. Das heißt, es gibt in der kommenden Saison 20 Regelabsteiger in die Oberligen. 12 Mannschaften steigen aus den Oberligen auf.

Eine weitere Zusatzbelastung bleibt Vechta erspart

Vechtas Trainer Christoph Nisius hält die Regelung für unglücklich, vor allem aufgrund der möglichen Zusatzbelastung von acht weiteren Spielen, inklusive vier Reisen zu Gegnern aus ganz Deutschland. „Das ist brutal“, findet er. „Aber ich bin mittlerweile abgestumpft. Ich nehme das so hin. Die Mission ist klar: Wir müssen mindestens Siebter werden, um das zu vermeiden.“

Immerhin, eine weitere Zusatzbelastung bleibt den Drittligisten erspart. Eine Pokalrunde wird es nicht geben. Mittlerweile ist den Vereinen auch der Spielplan übermittelt worden, allerdings noch ohne konkrete Anwurfzeiten. SFN Vechta startet am Wochenende 3./4. September mit einem Heimspiel gegen LiT Tribe 1912 aus Lübbecke/Hille in die Saison, dem Vorjahresvierten der 3. Liga West.

Zudem gibt es eine weitere Personalie bei SFN: Christoph Nisius konnte den Bremer Michael Ebeling als neuen Torwarttrainer für das Drittligateam gewinnen. Der 52 Jahre alte B-Lizenz-Inhaber und DHB-Torwarttrainer war zuletzt als Mannschafts- bzw. Torwarttrainer für die TS Woltmershausen, die HSG Delmenhorst und den ATSV Habenhausen tätig.

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