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Vechtas Handballerinnen bleibt kaum Zeit zum Luftholen

Nur zwei Tage nach der Niederlage in Alstertal reist der Handball-Drittligist am Dienstag zum Nachholspiel nach Altenholz. Die Personalsorgen reißen nicht ab.

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Schon wieder gefordert: Vechtas Kapitänin Luca Vodde, hier am Sonntag im Auswärtsspiel in Alstertal. Foto: Gabi Müller

Schon wieder gefordert: Vechtas Kapitänin Luca Vodde, hier am Sonntag im Auswärtsspiel in Alstertal. Foto: Gabi Müller

Viel Zeit zum Grübeln blieb den Handballerinnen von SFN Vechta nicht. Nach der ernüchternden 23:28-Niederlage beim SC Alstertal-Langenhorn unweit des Hamburger Flughafens kehrte der SFN-Tross am Sonntagabend um kurz vor Mitternacht nach Vechta zurück. Für Montagabend hatte Trainer Christoph Nisius ein „regeneratives Abschlusstraining“ angesetzt. Am heutigen Dienstag bricht das Team dann schon um 13.00 Uhr zur nächsten Auswärtsaufgabe in der 3. Liga auf. Um 20.00 Uhr tritt SFN zum Nachholspiel beim TSV Altenholz in der Nähe von Kiel an.

Nicht nur physisch, sondern auch organisatorisch stellt die Reise nach Schleswig-Holstein mitten in der Woche eine Herausforderung dar. „Einige müssen vormittags noch arbeiten, einige haben Urlaub genommen“, berichtet der Coach. Letzteres gilt auch für ihn selbst.

Dennoch bleibt die Personalsituation angespannt. Jane Müller (Fuß) und Ria Hacek (Oberschenkelprellung) fallen am Dienstag aus. Svenja Ruhöfer ist noch krankheitsgeschwächt.

"Wir kommen seit acht Wochen nicht zur Ruhe“SFN-Trainer Christoph Nisius

Den Rückschlag in Hamburg versucht man in Vechta schnell abzuhaken. „Wir können das einordnen. Es ist keine Schande, da zu verlieren“, sagt Christoph Nisius und erklärt mit Blick auf die widrigen Umstände seit seinem Amtsantritt: „Trainerwechsel, Corona, unsere erste Torfrau ist in Polen, Nele Müller und Ria Hacek waren lange weg müssen wieder integriert werden. Wir kommen seit acht Wochen nicht zur Ruhe.“

Im Kampf gegen den Abstieg ist die Partie ein Schlüsselspiel. Altenholz – wie Vechta mit 5:1 Punkten in die Saison gestartet – ist nach zuletzt acht Niederlagen in Serie auf den vorletzten Platz abgerutscht und dürfte am Saisonende zu den sechs Teams gehören, die in die Abstiegsrunde müssen. Käme der TSV dabei in Vechtas Gruppe, würden die Ergebnisse aus der Vorrunde mitgenommen.

Vechta ist gewarnt. Altenholz hat einige Spiele nur knapp verloren, wie zuletzt beim 31:32 (16:12) gegen Buxtehude II. Auch im Hinspiel kam Vechta nur zu einem 23:23.

Nisius wünscht sich vor allem einen „ordentlichen Start“. „Wir müssen selbstbewusst und voller Mut auf die Platte gehen.“ Der Gegner sei zweitrangig. „Wir müssen uns jetzt da rausarbeiten.“

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