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Vechtaer Dressurturnier wird zu einem Sommerfest

Beim zweiten Akt des Reitervereins Vechta gab es beste Bedingungen. Jantje Gerdes-Fürup gewann am Heidewinkel die Hauptprüfung.

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Konzentration am Heidewinkel: Eine Szene vom Reitturnier am Wochenende. Foto: Schikora

Konzentration am Heidewinkel: Eine Szene vom Reitturnier am Wochenende. Foto: Schikora

Herrliches Wetter, eine umfangreiche Verpflegung und dazu schöner Reitsport: Auch die zweite Etappe des großen Turniers des Reitervereins Vechta war ein schönes Event. An drei Tagen kamen Reiter und Besucher auf der Anlage des Pferdesportverbandes Weser-Ems (PSVWE) am Heidewinkel voll auf ihre Kosten. Sowohl den Spitzen- als auch den Breitensportlern wurde in Vechta am vergangenen Wochenende auf zwei Dressurplätzen eine große Bühne bereitet. Turnierverwalterin Nicole Hesse berichtete passend dazu von „tollen Bedingungen“ auf der Anlage.

Dass nur 60 Prozent der im Vorfeld eingegangenen 470 Nennungen auch wirklich genutzt wurden, sei für ein Dressurturnier völlig normal. Die Quote sei hier einfach wesentlich geringer als bei den Springreitern. Letztlich waren exakt 199 Pferde beteiligt.

Insgesamt 17 Prüfungen standen in der Kreisstadt auf dem Programm. Los ging es am Freitagmorgen mit Wettbewerben für Nachwuchspferde, am Nachmittag stand dann aber auch schon eine M-Dressur auf dem Programm – hier gewann Judith Flach (RV Graf von Schmettow) vor der für den ausrichtenden Reiterverein Vechta startenden Vienna Hiegemann.

Philippa Hodes überzeugt am Samstag

Am Samstag war der Höhepunkt der Prix St. Georges, eine Dressurprüfung auf S*-Niveau als Qualifikation für das Intermediaire-I-Finale am Sonntag. In der Qualifikation gab es 27 Starts – und es setzte sich eine heimische Reiterin durch: Die für den RV Oldenburger Münsterland startende Philippa Hodes erreichte auf ihrem Pferd Barolo 71,360 Prozent. Damit rangierte die junge Reiterin aus Visbek-Wöstendöllen vor Franziska Borgmann (70,833 Prozent) aus Georgsmarienhütte sowie Leonie Richter (70,439 Prozent) aus Bad Essen.

Die 20 besten Reiter der Qualifikation hätten sich für die finale S**-Prüfung am Sonntag qualifiziert. 19 der 27 Starter erfüllten die Voraussetzungen für das Intermediaire-I-Finale. Davon gingen aber nur zehn wirklich an den Start. Den Sieg in der Hauptprüfung am Sonntagnachmittag sicherte sich die Quali-Siebte Jantje Gerdes-Fürup (Bad Zwischenahn) auf ihrem Pferd First Comfort mit 71,140 Prozent. Dahinter landeten die Schwedin Anna Blomgren auf Toerveslettens Sunshine (70,614 Prozent) und die Niederländerin Lisette Doodhagen auf Lasogga (67,412 Prozent).

Am Sonntag fand außerdem noch eine M**-Dressur statt. Iris Hannöver vom Reiterverein Vechta wurde hier auf Father's Joe (67,500 Prozent) Zweite hinter Nina Sue Neumann (Ganderkesee) auf Bella Rouge (69,363 Prozent).

Im Rahmen des Dressurturniers wurde am Samstag bei sommerlichen Temperaturen auch die Weser-Ems-Meisterschaft im Bereich Senioren Ü 40 ausgetragen. Der Titel ging dabei in den Nachbarkreis: Marina Witte vom RUFV Cloppenburg holte sich mit Maldonado Gold. Silber sicherte sich Andrea Huck-Weber (RC Gut Waldhof) auf Rubina Dalisha, während Kerstin Stöckmann (RUFV Cappeln) auf Fiderlight Bronze gewann.

Der Reiterverein Vechta blickt auf sechs schöne Turniertage zurück. Im letzten Jahr hatten Corona und der Regen gestört – dafür wurden die Reiter diesmal von der Sonne verwöhnt.

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