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Vechta und die Abstiegsrunde: Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht

Der Handball-Drittligist hofft auf Schützenhilfe. Derweil sorgt der Rückzug von Werder Bremen II zu Verschiebungen in der Tabelle.

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Aktuell auf Platz sieben: Luca Vodde (rechts) und SFN Vechta hoffen in der Zuschauerrolle noch auf Platz sechs. Foto: Schikora

Aktuell auf Platz sieben: Luca Vodde (rechts) und SFN Vechta hoffen in der Zuschauerrolle noch auf Platz sechs. Foto: Schikora

Der Deutsche Handballbund (DHB) hat auf den Rückzug von Werder Bremen II aus der 3. Liga Staffel A der Damen reagiert und alle Spiele des Tabellenletzten aus der Wertung genommen. Sieben Teams, darunter auch SFN Vechta, verloren dadurch vier Pluspunkte, bei vier anderen Mannschaften waren es zwei Zähler. Werder II, das zuvor alle 18 Begegnungen verloren und noch vier Nachholspiele zu absolvieren hatte, hatte am Montag aufgrund personeller Engpässe seinen vorzeitigen Rückzug erklärt.

SFN Vechta ist indes am Mittwoch durch das 27:27 zwischen dem TSV Wattenbek und dem SC Alstertal-Langenhorn auf den siebten Platz zurückgefallen. Das hätte zur Folge, dass SFN ab dem 1. Mai in der Abstiegsrunde spielen müsste.

Hätte? Noch gibt's für Vechta (18:22 Punkte) eine kleine Chance auf Platz sechs und damit auf den vorzeitigen Klassenerhalt. Eine Voraussetzung ist, dass Alstertal (8./17:21) sein Nachholspiel am Dienstag gegen Garrel verliert. Holt Alstertal ein Remis, würde man Vechta dank des gewonnenen direkten Vergleichs (23:23, 28:23) überholen. Wattenbek (6./18:20) spielt bereits am Sonntag beim VfL Oldenburg II (5./20:16), der nicht mehr auf einen Abstiegsrundenplatz zurückfallen kann. Verliert Wattenbek in Oldenburg, gibt's eine Punktgleichheit mit Vechta, und dann wäre SFN Sechster. Beide Duelle endeten mit einem Remis (27:27 in Vechta, 29:29 in Wattenbek), aber SFN erzielte auswärts mehr Tore.

Wattenbek legt Protest gegen Wertung ein

Zusätzliche Brisanz erhält die Tabellenbegradigung durch ein noch offenes Sportgerichtsurteil. Denn: Wattenbek hat Protest gegen das 33:33 gegen Oyten am vergangenen Samstag eingelegt. Ein Wattenbeker Tor, das offenbar unstrittig auf dem Spielvideo zu erkennen ist, war von den Schiedsrichtern und den Offiziellen übersehen worden. „Vor zwei Jahren hat's bei einem ähnlichen Fall zwischen Oldenburg II und Hannover-Badenstedt eine Wiederholung des Spiels gegeben. Ich bin gespannt, wie der DHB jetzt entscheidet“, sagt SFN-Trainer Christoph Nisius und ergänzt mit Blick auf die Nachholspiele: „Jetzt gucken wir erst mal, was in den nächsten Tagen passiert. Etwas anderes bleibt uns ja nicht übrig.“

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