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VEC-Landesliga-Trio auf Reisen

In der Abstiegsrunde sind der TV Dinklage, Falke Steinfeld und der VfL Oythe auswärts gefragt. Die beiden Letztgenannten stehen unter Druck.

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Textilkontrolle des Gegenspielers: Dinklages Bastian Dödtmann (rechts) im Laufduell mit Werltes Lukas Menke. Foto: Wenzel

Textilkontrolle des Gegenspielers: Dinklages Bastian Dödtmann (rechts) im Laufduell mit Werltes Lukas Menke. Foto: Wenzel

Germania Leer - TV Dinklage (Montag, 15.00 Uhr)
3, 0, 1: Das ist die Punkte-Ausbeute des Fußball-Landesligisten TV Dinklage in der Abstiegsrunde. Bei Germania Leer (Ostermontag, 15.00 Uhr) peilen die Dinklager die nächsten drei Zähler an. Und die könnten schon fast für den Klassenerhalt reichen, glaubt Trainer Stefan Arlinghaus: „Ein Sieg in Leer und wir wären so gut wie durch.“ Was heißt so gut wie? „Wir brauchen danach noch einen Sieg“, so Arlinghaus. Also lautet die Drin-bleib-Formel des Mathelehrers: 3 + 3 = Klassenerhalt.

Das klingt recht simpel, aber erst mal müssen die Punkte auch eingefahren werden. Das weiß auch der Dinklager Coach. Arlinghaus hat sich in den vergangenen Tagen einige Infos von anderen Trainern zu Leer eingeholt und warnt: „Der Platz ist holprig, Leer wird sich hinten reinstellen und tief drin stehen.“ Dinklage muss und will also das Spiel selbst gestalten. So wie auch schon zuletzt in den Abstiegsrunden-Partien und in weiten Teilen der „normalen“ Hinrunde. Das klappte auch eigentlich ganz gut, allerdings fehlte beim 1:1 gegen Sparta Werlte kürzlich die Zielgenauigkeit. „Manchmal geht das Ding eben nicht rein“, sagt Arlinghaus. Das war noch mal Inhalt im Training, zudem wurden neue Ideen für den Spielaufbau und das Agieren im letzten Drittel intensiv einstudiert.

Aus personeller Sicht kann Arlinghaus übrigens fast aus dem Vollen schöpfen. In der vergangenen Woche hatte er bis zu 20 Spieler beim Training begrüßt. Lediglich Tom Behrendt (Belastungssteuerung nach Muskelbündelabriss), Lasse Barz (Termin) und die Langzeitverletzten Willi Kampers (Fußgelenkverletzung) sowie Philipp Wendeln (Patellasehnenprobleme) werden beim Germania-Gastspiel nicht zur Verfügung stehen. Unabhängig vom Spielausgang ist Arlinghaus übrigens in Anbetracht der Drin-bleib-Formel guter Dinge, dass seine Mannschaft auch in der kommenden Saison in der Landesliga spielt. „Wir haben es als Tabellenführer in der eigenen Hand“, sagt der Coach. Übrigens, so berichtet Arlinghaus, werde aktuell auch nur dafür geplant. Ein möglicher Abstieg spiele keine große Rolle.

TuRa Westrhauderfehn - Falke Steinfeld (Montag, 15.00 Uhr)
Wenn man auf die Tabelle der Abstiegsrunde in der Fußball-Landesliga schaut, könnte man meinen, dass die Stimmung bei Falke Steinfeld nicht gerade besonders gut ist. Die Falken stecken tief im Abstiegssumpf – und haben dabei teils schon mehr Spiele als die Konkurrenz absolviert. Aber unterkriegen lassen will sich die Mannschaft von Trainer Artur Zimmermann vor dem Ostermontags-Auswärtsspiel bei TuRa Westrhauderfehn (15.00 Uhr) nicht. Im Gegenteil: Steinfeld strotzt aktuell nur so vor Selbstbewusstsein.

„Ein Sieg gibt immer ein gutes Gefühl“, sagt Zimmermann mit Blick auf den Erfolg gegen Frisia Wilhelmshaven (1:0). Er berichtet, dass Teile der Mannschaft danach ein wenig auf der Steinfelder Frühjahrskirmes gefeiert haben. Zimmermann: „Wir haben noch nichts erreicht, aber das muss auch mal sein.“ Aber auch davor war die Stimmung gut. Die Mannschaft habe gute Leistungen in den Testspielen gezeigt und das Derby am letzten Staffelspieltag gegen GW Mühlen gewonnen (0:1). Dann kam vor Wilhelmshaven der für Zimmermann „unglückliche“ Dämpfer im ersten Abstiegsrundenspiel gegen Leer (0:1). Jetzt geht's nach Westrhauderfehn.

Zimmermann schätzt die Westrhauderfehner, die gegen die anderen beiden VEC-Vertreter nicht gewinnen konnten (1:3 in Dinklage, 1:1 in Oythe) stärker ein als zuletzt Wilhelmshaven. „Aber nur vom Gefühl“, sagt er. Denn gesehen hat Zimmermann die Mannschaft aus Ostfriesland selbst noch nicht. Gehört hat er aber, dass Stürmer Frank Waden (16 Saisontore; ab Sommer beim SV Thüle) und Sönke Weßling „sehr gute Jungs“ seien. Auf die müsse seine Mannschaft aufpassen. Nicht mitspielen werden Oliver Schlundt (Fußprobleme), Joshua Heyer (5. Gelbe) und wohl auch Fynn Dauny (Aufbautraining).

Auch wenn die aktuelle Tabellensituation nicht rosig für die Falken aussieht, glaubt Zimmermann derweil daran, dass seine Jungs den Klassenerhalt noch schaffen werden. „Es ist machbar. Das sind alles Teams auf Augenhöhe“, sagt er.

GW Firrel - VfL Oythe (Montag, 15.00 Uhr)
Die jüngsten Auftritte waren zufriedenstellend – aber ohne dazu passende Ergebnisse bringt das nichts. Die Landesliga-Fußballer des VfL Oythe brauchen in der Abstiegsrunde dringend Punkte – und am besten auch drei auf einmal. Mit diesem Vorhaben wird das Schlusslicht am Ostermontag auch zu GW Firrel aufbrechen, wo um 15.00 Uhr das dritte Abstiegsrunden-Spiel steigt.

Ein Sieg muss her: Der Oyther Jacob Büssing (rechts) im Spiel gegen Westrhauderfehn. Foto: SchikoraEin Sieg muss her: Der Oyther Jacob Büssing (rechts) im Spiel gegen Westrhauderfehn. Foto: Schikora

VfL-Trainer Daniel Roth sagt zur aktuellen Lage: „Wir haben fünf Punkte zu wenig.“ Bei Frisia Wilhelmshaven hatte Oythe eine Nullrunde gedreht (0:1), ehe kürzlich ein 1:1 gegen TuRa Westrhauderfehn folgte. Eine Erkenntnis von Daniel Roth: „Wir werden nicht den Kopf in den Sand stecken. Dafür waren wir in den letzten Wochen auch zu gut.“ Problematisch war allerdings die mangelhafte Chancenverwertung, in beiden Spielen hätte es „fünf, sechs Hochkaräter“ gegeben. Die müsse man schleunigst besser verwerten – „und dann muss das flutschen“, so Daniel Roth.

Die Personalsituation bei der Oyther Ersten ist ganz gut. Markus Lübberding ist wieder fit, bei Janek Jacobs muss das Abschlusstraining am Samstagmorgen abgewartet werden. Neben den Langzeitverletzten wird definitiv auch noch Justus Stärk ausfallen – ansonsten hat Roth ein paar Möglichkeiten. Der Oyther Trainer legt großen Wert auf die Feststellung, dass in den verbleibenden acht Spielen noch 24 Punkte zu holen sind. Der VfL müsste davon allerdings auch sehr viele einsacken, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben.

Daniel Roth hat GW Firrel, das am Samstag noch im Bezirkspokal-Viertelfinale gegen den SV Bevern spielt, vor einem Monat beim 4:2-Sieg gegen Sparta Werlte gesehen. Auch der TV Dinklage verlor dort zuletzt mit 1:2. Der Coach betont daher: „Es wird nicht einfach.“ Doch die Hoffnung ist in den letzten Wochen zurückgekehrt.

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