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VEC-Inzidenzwert von 190,5: Das Comeback der Oyther Volleyballerinnen wackelt

Die Zweitliga-Damen sollen am Wochenende bei BBSC und VCO Berlin antreten - wenn denn alles klappt.

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Freut sich auf die Rückkehr: Ali Hobst, Trainer der Oyther Volleyballdamen. Foto: Schikora

Freut sich auf die Rückkehr: Ali Hobst, Trainer der Oyther Volleyballdamen. Foto: Schikora

Für die Zweitliga-Volleyballerinnen des VfL Oythe hat eine besondere Woche begonnen. Nach über neunwöchiger Pause stehen für die VfL-Damen bei BBSC Berlin (Samstag, 18.00 Uhr) und VCO Berlin (Sonntag, 16.00 Uhr) zwei Ligaspiele an – oder etwa doch nicht?

Aufgrund der zuletzt stark angestiegenen Corona-Zahlen wackelt die Austragung des Doppelspieltags. Schon vor einigen Monaten hatten sich die Klubs darauf geeinigt, dass die Zweitligisten auch kurzfristig Spiele straffrei absagen dürfen, wenn der Inzidenzwert im eigenen Landkreis oder dem des Gegners über 200 steigt. Am Montag lag der Wert bei 190,5 Fällen pro 100.000 Einwohnern im VEC-Kreis. „Steigt der Wert über 200, würden wir nicht anreisen, da wir nichts nach Berlin einschleppen wollen“, erklärt Matthias Schumacher, Volleyballobmann bei den Oythern. Eine Entscheidung wird am Donnerstag fallen.

Noch allerdings wird beim VfL mit der Reise in die über 400 Kilometer entfernte Hauptstadt geplant. Sollten alle PCR-Tests auf das Coronavirus nach dem Abschlusstraining am Donnerstag negativ ausfallen, steigen die Oytherinnen am Samstagmorgen in einen Reisebus in Richtung Berlin. „In erster Linie ist es wichtig, dass wir da gut rüberkommen“, sagt Schumacher nicht ohne Grund: Wegen der Schneefälle waren zu Wochenbeginn teils Autobahnen gesperrt.

Trainingsspiel bringt Wettkampfhärte 

Sollten die beiden Auswärtsspiele in der Bundeshauptstadt stattfinden, sind die Oytherinnen vorbereitet. Coach Ali Hobst erklärt: „Es hat ein bisschen gebraucht, bis wir uns reingefuchst haben. Aber nun sind wir auf einem guten Weg.“ Nach zweieinhalbmonatiger Trainingspause stiegen die VfL-Frauen Mitte Januar mit Einheiten in der Sporthalle der Liebfrauenschule (ULF) wieder ein. Seitdem arbeitete Hobst mit seinem Team am Technik, Koordination und Wettkampfhärte. In der vergangenen Woche absolvierte Oythe deshalb ein Trainingsspiel gegen den Ligakonkurrenten SCU Emlichheim. „Das Ergebnis war zweitrangig. Es ging um Wettkampfhärte“, so Hobst, der sich auf den Re-Start „sehr freut“.

Unterdessen gibt's beim Thema Rückkehr in die Antonianumhalle noch keine Neuigkeiten. Schumacher erklärt, dass die Gespräche mit der GAV-Schulleitung andauern. Er sagt: „Wir sind nach wie vor auf einer Suche nach einer Regelung.“

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