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TVD auch in Goldenstedt in bester Torlaune

Die Dinklager Landesliga-Fußballer sind durch einen 6:0 (1:0)-Erfolg bei der Frisia am Mittwochabend in die 3. Runde des Bezirkspokals eingezogen.

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Den Gegner clever abgeschirmt: Der Dinklager Willi Kampers (links) am Mittwochabend gegen den Goldenstedter Sven Gerlach. Foto: Schikora

Den Gegner clever abgeschirmt: Der Dinklager Willi Kampers (links) am Mittwochabend gegen den Goldenstedter Sven Gerlach. Foto: Schikora

Der Tanz auf zwei Hochzeiten geht in die nächste Runde: Fußball-Landesligist TV Dinklage hat sich am Mittwochabend mit 6:0 (1:0) beim Bezirksligisten Frisia Goldenstedt durchgesetzt und ist dadurch in die dritte Bezirkspokal-Runde eingezogen. Nach dem 9:3 bei GW Brockdorf in Runde eins war es das zweite Dinklager Pokal-Schützenfest. Bei den Platzherren herrschte dagegen kurz nach dem Schlusspfiff Ernüchterung. „Das war nicht Frisia Goldenstedt heute“, sagte Betreuer Stefan Westerhoff angesichts der Fülle an Fehlern in der Defensive.

Beide Mannschaften waren sehr dünn besetzt in die Partie gegangen. Der TV Dinklage, bei dem Trainer Stefan Arlinghaus elf angeschlagene Akteure gemeldet hatte, hatte nur neun Feldspieler aus dem eigenen Kader dabei. Hinzu kamen drei Aushilfen aus dem Kreisliga-Team und der A-Jugend.

Dennoch gerieten die Dinklager im Nordkreis vor rund 150 Zuschauern nicht ins Wanken. Landesliga-Torschützenkönig Felix Schmiederer brachte sein Team bereits in der 11. Minute nach einer Vorlage von Thomas Wulfing in Führung. Zuvor hatten Fin Engelmann (7.) und Lukas Melle (10.) zwei richtig dicke Frisia-Chancen vergeben. Aber dann spielte nur noch der TVD. Bis zur Pause hätten die Gäste den zweiten Treffer nachlegen können – sie taten es jedoch erst danach.

Thomas Wulfing schießt das Tor des Tages

Zuerst erhöhte Thomas Wulfing auf 2:0 (49.), bevor Schmiederer mit einem Doppelschlag (55., nach Flanke von Kevin Dahlmann/58., nach Frisia-Fehler) für die Vorentscheidung sorgte. Neuzugang Lasse Barz (66.) und erneut Thomas Wulfing (80.) machten das halbe Dutzend voll. Wulfings 6:0-Treffer bezeichnete Stefan Westerhoff als „Tor des Tages“ – er knallte den Ball aus gut 20 Metern trocken unter die Latte.

Aus Goldenstedter Sicht hielt Westerhoff fest: „Das war mit Abstand die schlechteste Leistung bisher. Aber solche Tage gibt es wohl auch mal.“ Dinklage habe neben den sechs Treffern noch weitere gute Offensivszenen gehabt, aber etwa fünf Situationen nicht ordentlich zu Ende gespielt.

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