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TVC-Volleyballerinnen: Entscheidung in erster Februarwoche

Cloppenburgs Trainer Tomislav Ristoski wünscht sich zwar, wieder trainieren zu dürfen. Aber er ist pessimistisch, dass die Punktspielrunde 2020/21 noch weiter fortgeführt wird.

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Skeptische Blicke: Ob und wann es für Cloppenburgs Volleyballerinnen weitergeht, ist nach wie vor reichlich ungewiss. Archivfoto: Langosch

Skeptische Blicke: Ob und wann es für Cloppenburgs Volleyballerinnen weitergeht, ist nach wie vor reichlich ungewiss. Archivfoto: Langosch

Es heißt weiter warten für die Volleyballfrauen des TV Cloppenburg. Es ist fast auf den Tag genau ein Vierteljahr her, als die Mannschaft von Trainer Tomislav Ristoski ihr bislang letztes Punktspiel in der Dritten Liga West bestritten hat. Am 25. Oktober zogen sie beim Tabellenführer FCJ Köln II mit 0:3 den Kürzeren.

Ob und wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, ist noch völlig offen. Die bis zum 31. Januar verhängte Aussetzung des Spielbetriebes ist inzwischen Makulatur. Der Lockdown, den Bundeskanzlerin Merkel mit der Konferenz der Minsterpräsidenten und Ministerpräsidentinnen vereinbart hatte, ist über das Monatsende hinaus bis zum 14. Februar verlängert worden. Folgerichtig wird bis dahin auch keine Partie in der Dritten Liga ausgetragen.

Klarheit soll es im Februar geben

"Diese Vorgaben gelten natürlich auch für uns", sagt Florian Brune (Melle), stellvertretender Vorsitzender Dritte Liga Ausschuss West. Ob wie und wann die Spielzeit 2020/21 fortgesetzt wird, weiß Brune auch nicht. Er erwartet Klarheit vom Deutschen Volleyballverband: "Der DVV wird in der ersten Februarwoche tagen und dann vielleicht eine Entscheidung treffen." Wie diese ausfallen könnte, ist stark von der Entwicklung des Pandemiegeschehens abhängig.

Im besten Fall könnten die Volleyballer und Volleyballerinnen wieder aktiv werden, wenn am 14. Februar der Lockdown enden sollte. "Dann wäre es theoretisch möglich, am 15. Februar wieder mit dem Training zu beginnen", sagt Florian Brune. Nach der langen Zwangspause aber wäre indes noch ein Stück des Wegs zu absolvieren, bevor die nächsten Punktspiele anstünden. "Wir würden einen Vorlauf von mindestens vier Wochen benötigen. Den brauchen die Mannschaften, um sich vorzubereiten. Frühestens am 15. März wären dann die ersten Ansetzungen möglich", meint Brune.

Ziemlich ratlos steht Cloppenburgs Trainer Tomislav Ristoski der Situation gegenüber: "Ich bin mit meinem Latein am Ende. Keine Ahnung, wie es weitergeht. Es kann alles passieren. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Saison noch fortgesetzt wird. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Wenn es so kommt, dann wäre es vielleicht möglich, Turniere zu organisieren oder inoffizielle Spiele zu bestreiten. Das Wichtigste ist aber, dass sich die Coronalage entspannt. Da ist Sport nur zweitrangig."

Online-Training bringt im Volleyball nur wenig

Sollte der DVV aber eine Wiederaufnahme der Saison beschließen, "bräuchten wir mindestens 3, 4 Wochen, um uns vorzubereiten. Gerade Volleyball lebt von Technik und Zusammenspiel. Daher bringen uns auch Trainingseinheiten online nur wenig. Das gemeinschaftliche Mannschaftstraining ist enorm wichtig. Wir wünschen uns sehr, dass wir endlich wieder in die Halle dürfen".

Die Ungewissheit in der laufenden Serie macht auch die Planung für die Saison 2021/22 schwierig. "Da müssen wir Konkretes wissen. Wir haben einige bei uns, die unbedingt in der Dritten Liga spielen wollen. Wenn abgebrochen wird und der jetzige Tabellenstand gewertet, steigen wir ab. Dann könnte es sein, dass die Mannschaft auseinanderbricht." Aktuell ist der TVC Schlusslicht, hat mit 4 Begegnungen aber auch die wenigsten Partien in der gesamtem Dritten Liga West bestritten.

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