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TVC-Handballer träumen vom ersten Erfolgserlebnis

Cloppenburgs Drittligist möchte im vierten Ligapokalspiel punkten. Das Heimspiel gegen den  Oranienburger HC beginnt am Samstag schon um 17 Uhr.

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Wird es ein großer Wurf? Max Borchert peilt mit dem TV Cloppenburg gegen den Oranienburger HC den ersten Sieg im Ligapokal der 3. Liga an. Foto: Langosch

Wird es ein großer Wurf? Max Borchert peilt mit dem TV Cloppenburg gegen den Oranienburger HC den ersten Sieg im Ligapokal der 3. Liga an. Foto: Langosch

„Halbzeit“ im Handball-Ligapokal für Drittligisten. In ihren ersten drei Begegnungen sind die Männer des TV Cloppenburg leer ausgegangen, am heutigen Samstag unternehmen sie den nächsten Anlauf, endlich etwas auf die Habenseite zu bekommen. Um 17 Uhr treten die Cloppenburger in der eigenen TVC-Halle an der Schulstraße gegen den Oranienburger HC an.

Dass die Anwurfzeit vom für den TVC sonst üblichen Termin um 19.30 Uhr abweicht, hat in diesem Fall nichts mit den coronabedingten nächtlichen Ausgangsbeschränkungen zu tun. Vielmehr haben die Oranienburger um einen früheren Spielbeginn gebeten, damit die Mannschaft nicht allzu spät in der Nacht nach der rund 430 Kilometer langen Rückfahrt wieder in Oranienburg eintrifft.

Unabhängig von der Anwurfzeit erhofft sich Cloppenburgs Trainer, Barna-Zsolt Akacsos, ein positives Abschneiden seiner Mannschaft. „Die Klatsche in Altenholz hat sich inzwischen als Ausrutscher herausgestellt. In den beiden nachfolgenden Spielen haben wir bewiesen, dass wir mithalten können. Von Siegen auszugehen, ist zwar unrealistisch, aber wir träumen schon davon, in den restlichen Begegnungen noch den einen oder anderen Punkt zu holen.“ Zum Auftakt hatte der TVC beim TSV Altenholz einen 21:47-Packung kassiert, zog sich danach aber gegen die Füchse Berlin Reinickendorf II (32:34) und zuletzt beim OHV Aurich (26:33) achtbar aus der Affäre.

Trotz der drei Niederlagen sei die Stimmung im Team nach wie vor gut

Allerdings sind die personellen Voraussetzungen einmal mehr ziemlich bescheiden. „Viel mehr Spieler als vor eine Woche in Aurich habe ich auch diesmal nicht“, sagt Akacsos. „Im Gegenteil, Wladislaw Gerasimow hat schon beim OHV wegen Oberschenkelproblemen nicht bis zu Ende spielen können und musste mit dem Training aussetzen. Er wird auf alle Fälle fehlen.“ Große Fragezeichen stehen zudem hinten dem Mitwirken von Mark Schulat (Wadenblessur), Jannis Koellner (Muskulatur) und Matthias Andreßen (Achillessehne).

Trotz der drei Niederlagen ist die Stimmung im Team nach wie vor gut, versichert Akacsos. „Das hätte sicherlich anders ausgesehen, wenn wir drei richtigen Klatschen kassiert hätten, aber so freuen wir uns auf die nächsten Aufgaben. Wir haben in dieser Woche sehr gut trainiert, auch, wenn es nur zwei Einheiten gewesen sind.“ In der Analyse hat der Coach gezielt daran gearbeitet, die Defizite aufzuholen.

Der Oranienburger HC ist wie der TVC ein Verein, der ebenfalls wegen der Pandemie in den Wintermonaten nur eingeschränkt, wenn überhaupt, trainieren durfte. Im Ligapokal haben sich die Brandenburger bislang achtbar geschlagen. Alle drei bisherigen Spiele gingen unentschieden aus. Am vergangenen Wochenende stand der OHC dicht vorm Sieg, verspielte aber gegen Altenholz in der Schlussviertelstunde noch einen 24:18-Vorsprung. Sekunden vor dem Ende markierte der TSV den Treffer zum 28:28-Endstand. In Sachen Drittligaerfahrung ist Oranienburg dem Aufsteiger TVC weit voraus. Seit 2010 gehört der HC der 3. Liga Nord ohne Unterbrechung an.

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