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TVC-Handballer hoffen zumindest auf ein Erfolgserlebnis

Der Verbleib in der 3. Liga ist kaum noch zu schaffen. Samstag Heimspiel gegen die HSG Eider/Harde.

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Gegner entwischen: Reicht es für Michal Skwierawski (links) mit dem TVC zum ersten Sieg in den Playdowns? Foto: Langosch

Gegner entwischen: Reicht es für Michal Skwierawski (links) mit dem TVC zum ersten Sieg in den Playdowns? Foto: Langosch

Nach dem ernüchternden Start in die Abstiegsrunde der 3. Liga sind die Hoffnungen der Handballer vom TV Cloppenburg auf den Klassenerhalt nahezu auf den Nullpunkt gesunken. Mit dem Ballast von 0:4 Punkten waren sie gestartet, nach den Pleiten beim DHK Flensborg (20:32) und zu Hause gegen die ESG Gensungen/Felsberg (25:32) steht die Bilanz bei 0:8 Zählern. Nun soll im Heimspiel gegen die HSG Eider Harde zumindest ein Erfolgserlebnis her. Anwurf in der TVC-Halle an der Schulstraße ist am Samstag um 19.30 Uhr.

Platz zwei ist in der Gruppe II nötig, um die Klasse zu erhalten. Bestenfalls sind für die Cloppenburger noch 8:8 Punkte drin, mehr als fraglich, ob 1.) der TVC die vier noch ausstehenden Spiele überhaupt gewinnt und 2.) diese Ausbeute reichen würde, um drei Mannschaften hinter sich zu lassen. „Wir müssen realistisch sein“, meint Cloppenburgs Trainer, Leszek Krowicki vielsagend auf die Frage, ob es denn in diesem Aufeinandertreffen auf die allerletzte Minichance auf den Ligaverbleib ginge. Zuversicht klingt anders, zumal die ersten beiden Auftritte in den Playdowns auch nicht geeignet waren, um Selbstvertrauen zu tanken und Optimismus zu verbreiten.

Gegner HSG Eider Harde hatte 2:2 Punkte mit in die Abstiegsrunde gebracht (Sieg und Niederlage in der Hauptrunde gegen den DHK Flensborg), im bislang einzigen Spiel der Playdowns verlor die Mannschaft aus Hohn im schleswig-holsteinischen Landkreis Rendsburg-Eckernförde mit 29:33 gegen Gensungen/Felsberg. Natürlich wissen die Nordlichter, was die Stunde geschlagen hat: „Nach der bitteren Heimniederlage müsste in dieser Begegnung schon ein Sieg her, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren“, heißt es auf der HSG-Homepage mit Blick auf die Begegnung in Cloppenburg.

TVC-Coach Krowicki hat in seinen Beobachtungen zur HSG Eider Harde eine „gute Truppe“ ausgemacht, deren Dynamik im Angriff und bei Gegenstößen ihm aufgefallen ist. Ebenso wie der Umstand, dass die Hohner mehrere Deckungsvarianten drauf haben. In erster Linie aber zählt, dass sein Team eine stärkere Leistung als zuletzt abruft: „Wir sind gerade gegenüber unseren Fans in der Pflicht, es besser zu machen.“ Allerdings muss der TVC Verletzungs- und Coronaausfälle verkraften. Maciej Marszalek hat seine Knieoperation zwar erfolgreich hinter sich gebracht, aber vor dem Beginn der Vorbereitung auf die Saison 2022/2023 wird er nicht ins Mannschaftstraining zurückkehren.

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