Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

TV Visbek steuert dem Abstieg aus der 2. Liga entgegen

Nach dem 3:6 in Hamburg sind die Chancen der Tennis-Damen auf den Klassenerhalt nur noch theoretisch. Das Ziel ist nun ein guter Heim-Abschluss.

Artikel teilen:
4. Einzel, 4. Sieg: Visbeks Julia Middendorf. Foto: Schikora

4. Einzel, 4. Sieg: Visbeks Julia Middendorf. Foto: Schikora

Die Chance auf den Klassenerhalt ist noch da, aber sie ist klein. Klitzeklein, um ehrlich zu sein. Die Tennisspielerinnen des TV Visbek stehen vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga Nord. Der Liga-Neuling zog in seinem sechsten Saisonspiel beim Club an der Alster in Hamburg mit 3:6 den Kürzeren.

Nach der fünften Niederlage deutet alles darauf hin, dass das Abenteuer 2. Liga für den TV Visbek nur ein kurzes Vergnügen war. Vor den beiden letzten Spieltagen liegt Visbek mit 2:10 Punkten auf dem vorletzten Platz. In der 9er-Staffel gibt's drei Absteiger. Heißt: Visbek müsste noch zwei Teams überholen, um auch im Sommer 2022 in der 2. Liga spielen zu können. Der TC Union Münster und der Bielefelder TTC (je 4:8) sind auf den ersten Blick noch in Reichweite, sie spielen am Freitag aber gegeneinander. Für Visbek bedeutet diese Konstellation, dass die beiden letzten Spiele gewonnen werden müssen. Die letzte Heim-Aufgabe am kommenden Freitag gegen Schlusslicht und Absteiger Bayer Leverkusen scheint lösbar, die finale Hürde beim ungeschlagenen Tabellenführer und Erstliga-Anwärter TC Blau-Weiß Berlin ist dagegen verdammt hoch. Mit anderen Worten: Visbek braucht ein kleines Wunder.

Barbara Schneider, Teamkapitänin beim TV Visbek, bringt das Dilemma realistisch auf den Punkt: „Unsere Chance, in der 2. Liga zu bleiben, ist nur noch theoretisch. Ein Sieg in Berlin ist im Prinzip unmöglich. Für uns ist der Drops eigentlich gelutscht.“ Man wolle nun mit voller Kraft einen guten Heim-Abschluss gegen Leverkusen in Angriff nehmen.

In Hamburg weit von einer Überraschung entfernt

Beim Tabellenzweiten Club an der Alster, der am Freitag den TC BW Berlin zum ultimativen Liga-Hit um den Titel erwartet, war Visbek von einer Überraschung weit entfernt. Bereits nach den Einzeln lag der Gast, der ohne Natalia Siedliska (ITF-Turnier in Belgien) und Marie-Charlot Lonnemann antrat, mit 1:5 zurück. Lediglich Julia Middendorf konnte das Spitzeneinzel gegen Tamara Korpatsch nach einer starken Leistung mit 6:4, 7:6 (7:4) für sich entscheiden. Später kamen noch zwei Doppel-Erfolge hinzu.

Der neue Newsletter für Friesoythe. Immer am Donnerstag das Wichtigste aus der Eisenstadt in ihrem Postfach. So verpassen Sie nichts mehr.  Jetzt hier kostenlos anmelden

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

TV Visbek steuert dem Abstieg aus der 2. Liga entgegen - OM online