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TV Visbek liebäugelt mit der 2. Liga

Am Sonntag erwarten die Tennisspielerinnen des TV Visbek den THC von Horn und Hamm. Es ist das "Finale" um Platz zwei in der Regionalliga Nord-Ost.

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Power mit der Vorhand: Visbeks Julia Middendorf. Foto: Schikora

Power mit der Vorhand: Visbeks Julia Middendorf. Foto: Schikora

Es ist der letzte Akt einer extrem kurzen Saison – und vielleicht öffnet sich die Tür zur 2. Bundesliga Nord: Die Tennisspielerinnen des TV Visbek absolvieren am Sonntag ihr drittes und zugleich letztes Spiel in der Sommersaison der Regionalliga Nord-Ost. Visbek erwartet ab 11.00 Uhr den THC von Horn und Hamm auf seiner Anlage.

Sportlich ist die Partie durchaus von Bedeutung: Es geht um Platz zwei hinter dem bereits feststehenden Meister TC Blau-Weiß Berlin II und damit um eine mögliche Aufstiegschance in die 2. Liga. Die Frage ist nur, ob das Aufstiegsrecht vom Gruppenersten – Berlin II kann nicht aufsteigen, da Berlin I bereits in der Bundesliga spielt – auf den Vizemeister übertragen werden kann. Eine gewisse Unsicherheit ist noch vorhanden. Klar ist nur, dass Visbek mit dem nächsten Aufstieg liebäugelt. „Wir würden es versuchen. 2. Bundesliga, das wäre schon reizvoll. Und so eine Chance kriegen wir vielleicht so schnell nicht wieder“, erklärt Peter Bahlmann aus dem Vorstand des TV Visbek. Und Kapitänin Barbara Schneider ergänzt: „Es wäre schon irre, wenn es klappt. Wir freuen uns auf ein echtes Endspiel am Sonntag.“

Zur Erinnerung: Coronabedingt hatten vier der acht Teams auf eine Teilnahme am Spielbetrieb verzichtet. Berlin II, Hannover II, der THC von Horn und Hamm und Visbek blieben übrig und spielten eine kurze Sommersaison. Die Partie am Sonntag ist das sechste und zugleich letzte Spiel. Berlin II siegte dreimal, Visbek liegt nach einem 4:5 in Berlin und einem 5:4 bei Hannover II auf Rang zwei, Hannover II ist Tabellendritter mit 2:4 Punkten, während der THC von Horn und Hamm mit 0:4 Punkten aktuell Letzter ist.

Für Visbek gilt: Ein 4:5 reicht, um Platz zwei zu halten. „Aber zwei Siege sehen besser aus als nur einer. Wir wollen unsere Hausaufgaben machen. Wir wollen gewinnen und nicht mit einer Niederlage auf den Aufstieg hoffen“, sagt Barbara Schneider. Bei einer 3:6-Niederlage wären Visbek und der THC punkt- und matchgleich, dann müsste das Satzverhältnis die Entscheidung bringen. Der Taschenrechner soll in der Schublade bleiben, Visbek will's per Sieg regeln und braucht dafür eine „Topleistung“, wie Teamchefin Barbara Schneider betont. Zuschauer sind zugelassen, es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

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