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TuS Lutten spürt Vorfreude, hat aber auch Sorgen

Der Tischtennis-Oberligist geht am Wochenende mit einem Doppelpack bei den Aufsteigern in die neue Saison.

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Startklar: Luttens Spitzenspieler Agnius Kacerauskas aus Litauen. Foto: Schikora

Startklar: Luttens Spitzenspieler Agnius Kacerauskas aus Litauen. Foto: Schikora

Die Nummer eins im heimischen Tischtennis-Betrieb geht wieder ins Punkte-Rennen. Herren-Oberligist TuS Lutten startet mit einem Doppelauftritt bei den Aufsteigern Arminia Hannover (Samstag, 15.00 Uhr) und SC Hemmingen-Westerfeld (Sonntag, 12.00 Uhr) in die Serie 20/21. Die Corona-Abbruchsaison 19/20 hatten die Nordkreisler um Kapitän Jan Vodde nach 14 von 18 Spielen auf Rang fünf abgeschlossen. Am 8. März waren die Lutter beim 9:3 gegen Hannover 96 II letztmals im Punktspieleinsatz.

Zu den Erwartungen für die kommende Spielzeit äußert sich Jan Vodde (30) vorsichtig. „So richtig kann man nicht sagen, in welche Richtung es für uns gehen wird. Ziel sollte sein, dass wir uns recht früh den Klassenerhalt sichern und dann im Mittelfeld der Tabelle landen“, sagt der Dinklager, der in seinem Team, das sechs Spieler umfasst, an Position vier spielen wird.

Coronabedingt wird in dieser Saison erst mal auf Doppel verzichtet, worin Jan Vodde einen Vorteil für den TuS erkennt. Denn so richtig überzeugend sei Lutten in der jüngeren Vergangenheit in den Duetts nicht gewesen, berichtet der Mannschaftsführer; so sei man oft Rückständen hinterhergelaufen.

Der Kapitän: Jan Vodde. Foto: SchimoraDer Kapitän: Jan Vodde. Foto: Schimora

Erleichtert ist man beim TuS vor der dritten Oberliga-Saison, dass Topmann Agnius Kacerauskas aus Litauen einreisen kann, ohne danach in Quarantäne zu müssen. Allerdings könnten sich im weiteren Saisonverlauf immer mal wieder Probleme ergeben, „was für uns dann kaum zu verkraften wäre“, sagt Jan Vodde. Lutten plant fest mit den Punkten von Linkshänder Agnius Kacerauskas, dessen Vater Audrius wegen Schulterproblemen nicht mehr zum Kader gehört; er könnte aber im Bedarfsfall einspringen.

Auch Lars Brinkhaus ist als Nummer zwei ein Punktegarant. Die Nummer drei, Kristof Sek, wird dagegen aus beruflichen Gründen nicht immer dabei sein können. An Position fünf spielt Neuzugang Thuong Xuan Nguyen (vorher Oldenburger TB II), an Nummer sechs Nachwuchsmann Julian Nordiek. Jan Vodde ist trotz der Unwägbarkeiten positiv gestimmt: „Wir starten mit Vorfreude in die neue Saison, da wir sehr viel trainiert haben und nach langer Pause endlich wieder loslegen wollen.“

Auftakt mit einer Übernachtung in Hannover

Zum Auftakt bei Arminia Hannover wartet ein unbekannter Gegner, der in Abdulaziz Anorboev jedoch eine überragende Nummer eins haben soll. Alle anderen Spiele sind offen, so dass Vodde eine leichte Favoritenrolle für Lutten ausmacht. Nach einer Übernachtung in Hannover geht es am Sonntag nach Hemmingen. Im ersten Oberliga-Jahr gab's zwei klare TuS-Siege. Gegen eine wenig veränderte Gastgeber-Formation trauen sich die Lutter erneut einen Erfolg zu. Jan Vodde sagt deutlich: „Wir sollten diesen Anspruch auch an uns selber haben.“

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