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TuS Lutten ist mit Platz fünf bestens zufrieden

Tischtennis-Oberligist zieht Fazit nach Saisonabbruch. Kapitän Jan Vodde lobt Topduo.

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Starke Saison: Die Lutter Agnius Kacerauskas (links) und Lars Brinkhaus. Foto: Schikora

Starke Saison: Die Lutter Agnius Kacerauskas (links) und Lars Brinkhaus. Foto: Schikora

Die Saison 2019/20 im Tischtennis ist beendet, gewertet wird der Stand zum Zeitpunkt des Abbruchs am 13. März. Für den Oberligisten TuS Lutten ist das eine gute Nachricht. Die Nummer eins im TT-Kreis Vechta schließt damit als Tabellenfünfter mit einem positiven Punktekonto ab – nach Rang vier in der Debütsaison. Nur noch rein theoretisch hätte Abstiegsgefahr bestanden.

Luttens Kapitän Jan Vodde sieht den Abbruch aber zweischneidig: „Das stößt bei ganz vielen Spielern und Vereinen auf absolutes Unverständnis. Es ist sicherlich nicht möglich, allen Vereinen gerecht zu werden. Eine Wertung zur Winterpause wäre allerdings wahrscheinlich das Sinnvollste gewesen.“ Jetzt habe man das Problem, dass die Zahl der Spiele bei den Teams variiere. Vodde: „Unser Vorteil war, dass wir zu Beginn der Rückrunde mit Oldenburg und Badenstedt direkt gegen die schwächsten Teams der Liga unsere Punkte holen konnten. Uns kam der Abbruch also sogar fast zugute.“ Mit Platz fünf sei man definitiv total zufrieden – nach einer Saison „mit einigen Höhen und Tiefen“: Es habe in einigen Partien richtig gehakt, aber besonders das viele Training habe sich am Ende ausgezahlt. Jan Vodde konkretisiert: „Vor allem Lars Brinkhaus, der teilweise zweimal die Woche aus Nordhorn angereist kam, verdient ein dickes Lob dafür.“

Vodde beurteilt vor allem das obere Paarkreuz mit Spitzenspieler Agnius Kacerauskas und Lars Brinkhaus sehr positiv: „Agnius hat vor allem in der Hinrunde wieder überragendes Tischtennis gespielt. Als Zuschauer kam man teilweise aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.“ Dann habe es einen kleinen Hänger gegeben. Mit Rückkehrer Lars Brinkhaus habe man „eine perfekte Nummer 2“ gehabt. Vor allem das 3:0 gegen seinen ehemaligen Langfördener Teamkollegen Lars Petersen werde in Erinnerung bleiben.

Nach einer durchschnittlichen Hinrunde steigerte sich Kristof Sek erheblich und zeigtet sein großes Talent, ehe ihn ganz am Ende Verletzungsprobleme einholten. Jan Vodde selbst lieferte seine wahrscheinlich beste Saison beim TuS ab. Auch nach dem Aufrücken ins mittlere Paarkreuz machte er seine Punkte. Bei Teamsenior Audrius Kacerauskas war eine klare Steigerung in der Rückserie zu verbuchen, das Gleiche gilt für Youngster Julian Nordiek, der sich enorm weiterentwickelt hat. Kapitän Jan Vodde bekennt, dass man gerne ein paar mehr Zuschauer als die im Schnitt 30 Schaulustigen bei den Heimspielen gehabt hätte. Momentan laufen die Gespräche für die dritte Oberliga-Saison.

Tischtennis Oberliga 2019/20, Abschluss

1. Oldenb. TB 13 117:23 26:0

2. Lunestedt 15 113:79 21:9

3. Algesdorf 14 107:91 19:9

4. Hann. 96 II 15 104:100 17:13

5. TuS Lutten 14 94:86 15:13

6. MTV Jever 14 96:92 15:13

7. T. Göttingen 15 97:104 13:17

8. SC Marklohe 14 79:108 9:19

9. SW Oldenb. 14 67:110 6:22

10. Badenstedt 14 44:125 1:27

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