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Trainer-Umfrage: Ein klarer Regionalliga-Favorit – und ein Coach denkt an Lohne

Die Fußballer vom VfB Lübeck wollen unbedingt in die 3. Liga zurück. Stefan Emmerling prophezeit unterdessen einige Emder Überraschungen.

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Das Duell geht weiter: Lohnes Felix Oevermann gegen Kickers Emden. Foto: Wenzel

Das Duell geht weiter: Lohnes Felix Oevermann gegen Kickers Emden. Foto: Wenzel

Der VfB Lübeck ist der große Favorit auf den Titel in der Fußball-Regionalliga Nord. In einer Umfrage des Portals fussball.de wird der Klub aus Schleswig-Holstein in der zweiten Saison nach dem Abstieg aus der 3. Liga von allen 19 Trainern als Meisterschaftsanwärter genannt. Der VfB strebt auch selbst die Rückkehr in den Profifußball an. Am Wochenende ist Saisonstart, wobei einige DFB-Pokal-Vertreter wie BW Lohne erst später einsteigen.

VfB-Trainer Lukas Pfeiffer formuliert in der Umfrage die Zielsetzung sehr deutlich. „Wir wollen hoch und streben den direkten Aufstieg an“, sagt der 31-Jährige nach Platz fünf im Vorjahr. Als größter Konkurrent gilt Vizemeister Weiche Flensburg, der von 15 Experten zu den Meisterschaftsanwärtern gezählt wird. Auf zehn Stimmen kommt Teutonia Ottensen. Lediglich Außenseiterchancen werden mit jeweils drei Nennungen Drittliga-Absteiger TSV Havelse und dem Hamburger SV II eingeräumt.

Stefan Emmerling, Trainer von Kickers Emden, hat sogar die Lohner auf der Rechnung: „Mein Geheimfavorit ist unser starker Mitaufsteiger BW Lohne.“ Zu den eigenen Erwartungen sagt er: „Für uns geht es in der ersten Saison darum, uns in der Liga zu konsolidieren und zu etablieren. Für die eine oder andere Überraschung sind wir gut.“

Für den Bremer SV wäre der Klassenerhalt "wie eine Meisterschaft"

Emden hatte in der Oberliga-Aufstiegsrunde Platz zwei hinter den souveränen Lohnern belegt, war dann aber in einer weiteren Aufstiegsrelegation unter vier Teams erfolgreich.

Thorsten Gütschow vom dritten Aufsteiger Bremer SV sagt: „Der VfB Lübeck hat sich gut verstärkt und enorm viel Qualität im Kader. Den TSV Havelse, der nach dem Abstieg sofort wieder hoch will, habe ich ebenfalls ganz oben auf dem Zettel. Der Klassenverbleib wäre für uns wie eine Meisterschaft.“

BSV Rehden will eine entspanntere Saison

Key Riebau, Coach von Atlas Delmenhorst, erklärt zu seinen Erwartungen: „Der VfB Lübeck, Weiche Flensburg und Teutonia Ottensen sind meine Favoriten für die Meisterschaft. Wir wollen besser als in der vorherigen Saison abschneiden, streben einen einstelligen Tabellenplatz an.“ Atlas war in der abgelaufenen Saison auch schon Achter der Meisterrunde. 2017 hatten sich die Delmenhorster nach einem 1:1 im Topspiel bei BW Lohne vor 3000 Zuschauern am Saisonende als Landesliga-Meister vor den Lohnern in die Oberliga abgesetzt.

Kristian Arambasic vom BSV Rehden setzt ebenfalls auf Lübeck: „Aufgrund der guten Transferpolitik habe ich den VfB, der über einige Unterschiedsspieler für diese Liga verfügt, ganz oben auf dem Zettel. Wir wollen eine entspanntere Saison spielen, als es zuletzt der Fall war.“ Rehden war Fünfter der Abstiegsrunde. Lohnes Coach Henning Rießelmann erklärte: „Der VfB Lübeck stellt den besten Kader und hat einen entsprechenden Etat, um den Aufstieg zu meistern.“

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