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Trainer Köhler hofft auf "super Feeling" beim Debüt

Der Handball-Oberligist TV Cloppenburg spielt am Samstag um 20 Uhr gegen Aufsteiger TSV Bremervörde.

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Treffsicher beim Saisonauftakt: Thies Luca Hermann (rotes Trikot) steuerte vier Treffer zum Cloppenburger 27:25-Erfolg in Fredenbeck bei. Foto: Langosch

Treffsicher beim Saisonauftakt: Thies Luca Hermann (rotes Trikot) steuerte vier Treffer zum Cloppenburger 27:25-Erfolg in Fredenbeck bei. Foto: Langosch

Die Anwurfzeit wurde um eine halbe Stunde nach hinten verlegt: Das Heimdebüt in der neuen Spielzeit von Handball-Oberligist TV Cloppenburg gegen Aufsteiger TSV Bremervörde geht am Samstag um 20 Uhr in der Halle an der Schulstraße über die Bühne. Grund: Vorher findet die Partie der TVC-Frauen in der Landesliga gegen ASC GW Itterbeck statt.

TVC-Trainer Janik Köhler freut sich mit seinem Team auf das Heimdebüt und ist mit der einzigartigen Stimmung im Cloppenburger Handballtempel aus seiner aktiven Zeit beim TVC noch bestens vertraut. „In der Halle war es immer ein super feeling und wir wollen dafür sorgen, dass wir gleich zu Beginn die Zuschauer mitnehmen.“ Beste Eigenwerbung gelang der TVC-Crew schon einmal zur Saisonouvertüre. Mit 27:25 heimste Cloppenburg vor einer Woche einen alles andere als selbstverständlich einzustufenden Erfolg beim VfL Fredenbeck ein. „Spielerisch war zwar noch etwas Luft nach oben, aber kämpferisch war's schon sehr gut“, freute sich der Coach.

Da verlief Bremervördens Saisonstart weit weniger erfreulich. Nachdem der TSV, der als Vizemeister der Verbandsliga den Sprung in die Oberliga schaffte, in der vergangenen Saison kein Heimspiel verlor, setzte es gegen den ATSV Habenhausen eine 24:46-Klatsche. „Eigentlich ist es egal, ob du mit einem oder mit 20 Toren verlierst. Allerdings ist so ein Ergebnis fürs Selbstvertrauen natürlich nicht gut“, sagt Köhler. Folglich erwartet der Trainer einen motivierten Gegner. „Wir haben die Mannschaft vorgewarnt. Bremervörde wir etwas gutmachen wollen. Wir müssen immer 100 Prozent geben, dann können wir gegen jeden gewinnen. Bringen wir sie nicht, kann es auch ganz schnell daneben gehen.“

Personell plagen den Coach derweil einige Sorgen. Will heißen: Niels Goepel und Maciej Marszalek fallen verletzungsbedingt noch länger aus. Das Debüt von Michael Schröder, der für Göpel nachverpflichtet wurde, verschiebt sich um eine weitere Woche. Außerdem fehlt Krzysztof Pawlaczyk aus privaten Gründen. Dafür stehen die Youngster Tom Engelhardt und Johann Westermann, beide noch für die A-Jugend spielberechtigt, im Kader. Köhler: „Sie sitzen auf alle Fälle auf der Bank, haben aber lange nicht mehr mit der Mannschaft trainiert. Ob sie zum Einsatz kommen, hängt sicher auch vom Spielverlauf ab.“

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