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Torhungrige Friesoyther treffen auf löchrige Defensive

In der Fußball-Landesliga ist Hansa am Sonntag um 14 Uhr beim SV Holdorf zu Gast. Zeitgleich spielt der SV Bevern beim VfR Voxtrup.

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Wollen auch am Sonntag jubeln: Die Friesoyther Landesliga-Fußballer gastieren beim Aufsteiger SV Holdorf. Foto: Bettenstaedt

Wollen auch am Sonntag jubeln: Die Friesoyther Landesliga-Fußballer gastieren beim Aufsteiger SV Holdorf. Foto: Bettenstaedt

Vorne hui, hinten pfui: So könnte man mit wenigen Worten die Stärken und Schwächen des kommenden Kontrahenten von Hansa Friesoythe – SV Holdorf – beschreiben. Mit 64 Gegentreffern in 19 Partien stellt der Aufsteiger derzeit die schlechteste Defensive der Fußball-Landesliga, 39 erzielte Tore können sich auf der anderen Seite aber absolut sehen lassen – nur 5 Teams haben öfter eingenetzt. Sowohl das Spiel Holdorf gegen Friesoythe als auch das Duell zwischen dem VfR Voxtrup und SV Bevern werden am Sonntag um 14 Uhr angepfiffen.

Schaut man sich die vergangenen beiden Partien der Friesoyther an, stehen die Chancen auf den 5. Sieg im 6. Spiel nicht schlecht. Denn sowohl gegen den SV Wilhelmshaven (4:0) als auch beim VfL Wildeshausen (6:0) präsentierte sich die Mannschaft von Hammad El-Arab in der Abwehr stabil und im Angriff torhungrig. „Wir sind physisch schon seit Wochen gut drauf und haben durch die Siege jede Menge Selbstvertrauen getankt“, erklärt der Trainer Hansas Höhenflug.

Weil die Partie in Holdorf auf einem Kunstrasenplatz ausgetragen wird, bereiteten sich die Friesoyther in dieser Woche auf einem ähnlichen Geläuf in Strücklingen vor. „Das gehört zu einer guten Spielvorbereitung“, so El-Arab. „Der Platz in Holdorf ist klein, ich erwarte ein Spiel mit hoher Intensität.“

„Die Stimmung ist top, wir sind schließlich das erste Team, das Biene in dieser Saison geschlagen hat."Simon Wehming, Trainer SV Bevern

Äußerst intensiv war am vergangenen Sonntag auch die Begegnung zwischen dem SV Bevern und Tabellenführer SV Holthausen-Biene, die die Gastgeber dank einer überzeugenden Vorstellung mit 3:2 gewannen. „Die Stimmung ist top, wir sind schließlich das erste Team, das Biene in dieser Saison geschlagen hat. Vor allem kämpferisch war das ganz stark von den Jungs“, sagt Beverns Trainer Simon Wehming. „Gefreut habe ich mich für Paul Tepe und Lennart Blömer, die wie schon beim 3:2 in Dinklage getroffen haben.“

In Voxtrup gehe es nun insbesondere darum, „dass wir uns dem Niveau des Gegners nicht anpassen. Ein guter Start ins Spiel wird wichtig sein“, sagt Wehming. Ob Finn Dauny, der die ganze Woche krank im Bett lag, am Sonntag im Kader steht, ist fraglich.

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