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Tischtennis: Von Las Vegas über Rimini bis in den Oman

Ein Trio aus dem Kreis Cloppenburg nahm nun an den Senioren-Europameisterschaften in Italien teil. Frank Lunze, Ulli Reinelt und Jürgen Bernert holten zwar keine Medaillen, feierten aber einige Siege.

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Tolles Erlebnis: Ulli Reinelt (links) und Frank Lunze starteten bei der Tischtennis-Senioren-Europameisterschaft im italienischen Rimini. Foto: Privat

Tolles Erlebnis: Ulli Reinelt (links) und Frank Lunze starteten bei der Tischtennis-Senioren-Europameisterschaft im italienischen Rimini. Foto: Privat

Die Messehallen im italienischen Rimini waren Schauplatz der Tischtennis-Senioren-Europameisterschaften, bei denen rund 3000 Athleten in den Altersklassen ab 40 Jahren an den Start gingen. Insgesamt waren 42 Länder an der Romagna-Küste vertreten. Deutschland stellte mit 843 gemeldeten Aktiven das größte Kontingent vor den Lokalmatadoren aus Italien mit 503 und Frankreich mit 242 Spielern. Mit dabei auch ein Trio aus dem Kreis Cloppenburg: Frank Lunze, Ulli Reinelt und Jürgen Bernert.

Auch zwei Jahre Corona-Pause haben nichts daran geändert, dass die deutsche Delegation stets reich beschenkt die Heimreise antritt. In Rimini holte das deutsche Team insgesamt 46 Medaillen, darunter 15 goldene.

Das Cloppenburger Trio vermochte zwar in die Medaillenvergabe nicht einzugreifen, dennoch gab es Siege gegen die internationale Konkurrenz.

Bis ins Viertelfinale: Frank Lunze (rechts) war erfolgreichster Cloppenburger bei der EM in Rimini. Foto: PrivatBis ins Viertelfinale: Frank Lunze (rechts) war erfolgreichster Cloppenburger bei der EM in Rimini. Foto: Privat

Frank Lunze startete in der Altersklasse Ü55. Nach Niederlagen gegen den Norweger Dag Andreas Tvervaag (0:3) und den Tschechen Otmar Mergenthal (2:3) folgte ein Sieg gegen den Belgier Freddy Noukens (3:0). Somit erreichte er Rang drei in der Gruppe und war in der Trostrunde dabei. Nach drei Siegen im K.o.-System qualifizierte sich Lunze für das Viertelfinale. Nach hartem Kampf war dort bei der 1:3-Niederlage gegen den Spanier Pablo Cifuentes Camacho Endstation.

Ulli Reinelt war in der Altersklasse Ü60 dabei. Auf Niederlagen gegen den deutschen Klaus Hinz (2:3) sowie den ehemaligen dänischen Bundesligaspieler Lars Hauth (1:3) folgte ein Sieg gegen den Italiener Gabriele Viviani (3:2). In der Trostrunde war in der Runde der letzten 32 gegen den deutschen Wolfgang Heise (2:3) dann Endstation.

Für Jürgen Bernert (Ü60) kam nach drei Niederlagen das Aus bereits in der Gruppenphase. Der 60-Jährige nahm's indes gelassen. „Mit etwas Training hätte ich zumindest ein Spiel gewonnen. Wenn ich gewusst hätte, dass ich alle Spiele verliere, wäre ich allerdings gleich am Strand geblieben“, schmunzelt er.

Für Reinelt, Lunze und Bernert waren die Titelkämpfe mit Spielen gegen die internationale Konkurrenz – wenn auch mit Strapazen bei der 1400 Kilometer langen Anreise verbunden – erneut ein Erlebnis. Dabei sind internationale Veranstaltungen für die Cloppenburger fast schon Routine. Will heißen: Bereits bei der WM in Las Vegas 2018 sowie bei der EM 2019 in Budapest waren sie am Start. Und weitere Ziele sind bereits in Sicht. 2023 findet die WM im arabischen Oman statt, die EM steigt in Norwegen. „Norwegen würde mich schon allein wegen der Landschaft reizen, aber Oman muss nicht sein“, meint Frank Lunze.

Ulli Reinelt kann sich hingegen den Trip nach Asien durchaus vorstellen. „Da wäre ich erneut gerne dabei. 2024 ist dann ein weiteres Ziel. Wo die WM stattfindet, steht zwar noch nicht fest, aber dann kann ich in der Altersklasse Ü65 starten. Da sind die Gegner nicht mehr so stark...

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