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Thüle scheitert an effektivem TuS

Fußball-Bezirkspokal: Emstekerfeld gewinnt das Derby in Thüle mit 4:2. Linus Funke trifft doppelt.

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Den TuS im Nacken: Der SV Thüle (rote Trikots, hier mit Jonathan Menzen bedrängt von Nick Stratmann) verlor in der ersten Runde des Bezirkspokals gegen Emstekerfeld mit 1:3. Foto: Langosch

Den TuS im Nacken: Der SV Thüle (rote Trikots, hier mit Jonathan Menzen bedrängt von Nick Stratmann) verlor in der ersten Runde des Bezirkspokals gegen Emstekerfeld mit 1:3. Foto: Langosch

Die Fußballer des TuS Emstekerfeld feiern einen erfolgreichen Start in die neue Saison. Zum Auftakt des Bezirkspokals gewannen sie beim SV Thüle mit 4:2 (3:1).

Beide Mannschaften konnten es offenbar nicht erwarten, nach der langen Coronapause wieder in den Spielbetrieb einzusteigen. Kein großes Abtasten, kein Abwarten, es ging von Beginn an zur Sache. Nach Jan Siegers verunglücktem Rückpass legte Linus Funke für Stefan Backhaus auf, der freistehend die frühe Führung für die Gäste erzielte (6.). Doch das 0:1 schockte die Thüler, die wie der TuS auch einige Stammspieler nicht zur Verfügung hatte, keineswegs. Nur zwei Minuten später markierte Lucas Duen, nach einer von Emstekerfeld zu kurz abgewehrten Ecke glänzend in Szene gesetzt, den Ausgleich. Und kaum, dass der Jubel über das 1:1 verhallt war, schlug es wieder auf der anderen Seite ein.. Linus-Kaspar Funke traf umgehend zum 2:1 für den TuS.

Klar, dass die Teams nach diesem furiosen Auftakt ein wenig den Fuß vom Gaspedal nahmen. Aber auch, wenn sich zunächst die ganz spektakulären Szenen nicht mehr ergaben, blieb es ein rassiges Duell zweier ambitionierter Bezirksligisten. Die Gäste steckten den Ausfall von Torjäger Stefan Backhaus weg, der nach einem Schlag auf die Hüfte zunächst zwar noch weiterspielte, nach einer guten Viertelstunde aber den Platz verlassen musste. Dennoch blieben die Gelb-Blauen die durchschlagskräftigere Mannschaft. Beleg dafür war das 3:1. Raphael Wedemeyer schickte Funke auf die Reise, der nicht nur SV-Kapitän Max Wilken entwischte, sondern auch noch Torhüter Carsten Hackstette gekonnt umkurvte und locker einschob (36.).

Auf der anderen Seite kamen die Thüler zwar auch zu einigen Gelegenheiten, im Abschluss jedoch waren sie nicht zwingend genug, zumal TuS-Schlussmann Nils Kordon mehrfach stark parierte. Es wurde aber spannend, als der SVT nach feiner Kombination durch Jan-Ole Rahenbrock zum 2:3 (66.) kam. Doch nur fünf Minuten darauf stellte Wedemeyer mit dem 4:2 den Sieg für die Gäste sicher.

„Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten, aber der Erfolg geht in Ordnung, weil wir mehr aus unseren Chancen gemacht haben“, sagte TuS-Coach Leo Ball. Thüles Trainerduo Sebastian Thunert/Michael Macke war hingegen bedient: „Für den objektiven Beobachter mag es eine rassige Partie gewesen sein, wir haben bei unserer Mannschaft nicht viel Gutes gesehen. Das war ein richtig schlechtes Spiel von uns.“

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