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Tennisvereine freuen sich auf den Start

Ab Mittwoch sind kontaktlose Sportarten in Niedersachsen unter Auflagen erlaubt. Die Klubs arbeiten derzeit an ihren Trainingsplänen.

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Bereit zum Return: Die heimischen Tennissportler, hier Julia Middendorf vom TV Visbek, stehen in den Startlöchern. Foto: Schikora

Bereit zum Return: Die heimischen Tennissportler, hier Julia Middendorf vom TV Visbek, stehen in den Startlöchern. Foto: Schikora

Die Ankündigung erschien am Wochenende, mittlerweile liegt ein Stufenplan der niedersächsischen Landesregierung vor. Ab Mittwoch ist es in Niedersachsen wieder möglich, kontaktlose Sportarten auszuüben. Dazu gehört auch Tennis. Die Erleichterung darüber ist bei den Vereinen im Kreis spürbar – alle sind froh, dass es ab morgen wieder losgehen kann.

„Wir haben die Entscheidung positiv aufgenommen“, sagt Martin Kossen, Sprecher des TV Visbek. Und Andreas Böske, Vorsitzender des TV Vechta, ergänzt: „Es ist schön, dass es wieder auf die Plätze gehen kann.“ Ein Stück Normalität kehrt also zurück, wobei ein großes Stück davon auch weiterhin fehlen wird. Denn der Sport ist nur unter strengen Auflagen möglich. Klubhäuser und Umkleiden bleiben weiterhin geschlossen, Gastronomie ist ebenfalls nicht möglich. Die Sportler müssen sich zu Hause duschen und umziehen. Ob Doppel gespielt werden können, wie es mit der Betreuung aussieht, ob vereinseigene oder nur selbst mitgebrachte Bälle verwendet werden dürfen – keiner weiß es bislang so genau. Sicher ist nur: Die Abstands- und Hygieneregeln müssen weiter eingehalten werden. Und die kontaktierten Vereine aus Visbek, Vechta und Lohne arbeiten derzeit an entsprechenden Konzepten, um die Vorgaben einzuhalten. Unterstützung erhalten sie dabei vom Tennisverband Niedersachsen-Bremen.

"Wir wollen vor allem die Kinder so schnell wie möglich wieder auf die Plätze bringen"Andreas Böske (1. Vorsitzender des TV Vechta)

Die Plätze sind überwiegend wieder bespielbar, Fremdfirmen haben sie in Schuss gehalten und gebracht, wie alle drei Klubs bestätigen. Eine große Herausforderung stellt für die Vereine das Aufstellen entsprechender Trainingspläne dar. „Wir wollen vor allem die Kinder so schnell wie möglich wieder auf die Plätze bringen“, sagt Andreas Böske vom TV Vechta. Und auch Jugendwart Matthias Soika vom TV Lohne bestätigt, dass „dies bei 250 Kindern ein Riesenaufwand in dieser kurzen Zeit ist“. Die Lohner planen, mit Voranmeldungen zu arbeiten. So will der TVL vermeiden, dass große Scharen an Spielern gleichzeitig auf die Tennisanlage strömen. Ob der Outdoor-Punktspielbetrieb wie geplant im Juni beginnen kann und ob die Vereine alle mitziehen, steht auch noch nicht fest. „Viele sind gespalten, vor allem mit Blick auf die soziale Komponente, lange Auswärtsfahrten oder ältere Spieler“, sagt Andreas Böske.

Sofern die Tennisanlagen in städtischer oder Gemeindehand sind, haben die Kommunen bei der Öffnung das letzte Wort. Christian Tombrägel, Pressesprecher der Stadt Lohne, erklärt, er habe „die Blanko-Pressemitteilung schon parat liegen. Von uns aus kann es wieder losgehen.“ Die Stadt Lohne berät heute in einer Sitzung über das konkrete Vorgehen. Beim TV Vechta und dem TV Visbek ist aufgrund der Eigentumsverhältnisse schon der Landesbeschluss ausreichend, um wieder loslegen zu können.

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