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Tennissaison aus der Wundertüte steht bevor

In einer Woche starten der TV Visbek und der TV Lohne in die Sommer-Spielzeit. Einige ausländische Spieler der zwei Klubs können dann jedoch nicht dabei sein.

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Es geht wieder los: Arkadiy Kharenko gastiert mit dem TV Lohne am 21. Juni zum Auftakt der Sommersaion beim TV Jahn Wolfsburg. Foto: Schikora

Es geht wieder los: Arkadiy Kharenko gastiert mit dem TV Lohne am 21. Juni zum Auftakt der Sommersaion beim TV Jahn Wolfsburg. Foto: Schikora

Die Vorbereitungszeit war kurz und mit einigen Einschränkungen verbunden. Und auch jetzt sorgt die Corona-Krise noch für einige Probleme. Dennoch geht's in einer Woche wieder los: Am 21. Juni starten die Damen des Tennis-Regionalligisten TV Visbek und die Herren von Oberligist BW Lohne in die Sommersaison.

Die Ligen sind genauso wie die Mannschaften jedoch durch die Corona-Umstände leicht dezimiert. In der Regionalliga Nord-Ost des TV Visbek haben vier von acht Mannschaften ihre Teilnahme zurückgezogen, in der Lohner Oberliga-Staffel sind es zwei von acht. Das erste Damenteam des TV Visbek ist auch das einzige, das die Visbeker in dieser Sommersaison an den Start schicken.

TV Visbek vermeldet einen Neuzugang

Beiden heimischen Teams fehlen einige ausländische Spieler, da diese aus Pandemie-Gründen derzeit nicht nach Deutschland einreisen können. Beim TV Visbek betrifft das die an Position vier gesetzte Eva Siska, die neben ihrer tschechischen auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt und derzeit in den Staaten weilt. Mit der Ahlhornerin Shaline-Doreen Pipa kommt vom DTV Hannover aber noch ein Neuzugang. Zum Auftakt bei BW Berlin II (21. Juni, 11.00 Uhr) fehlt außerdem Merle Herold.

Bei BW Lohne sind mit dem Chilenen Diego Fernandez Florez und Dusty Boyer (USA) die beiden Topspieler abwesend, dazu der an Position sieben spielende Österreicher Pietro Pirolt. Die regionalen Akteure sind alle fit, so BWL-Sprecher Matthias Soika: "Wir sind guten Mutes und guter Dinge." Aufgrund der fehlenden Auf- und Abstiegsregelung könne man "ohne Stress" antreten, sagt Soika. Lohne gastiert zu Beginn beim TV Jahn Wolfsburg (21. Juni, 10.00 Uhr).

Keine Absteiger in der Regionalliga Nord-Ost

In der Visbeker Liga ist lediglich die Abstiegsregelung außer Kraft gesetzt. Einen Antriebsverlust der Spielerinnen sieht Visbeks Sprecher Peter Bahlmann deswegen aber nicht: "Wettkampf ist Wettkampf, da hängen sich die Spielerinnen immer rein. Außerdem können sie in den Duellen auch Ranglistenpunkte holen", sagt er.

Viele Gegner der beiden VEC-Teams treten ebenfalls mit ausländischen Akteuren an, sodass deren Spielformationen für Visbek und Lohne schwer vorhersehbar sind. Beide Teamsprecher sind sich einig: Diese Sommersaison wird eine Wundertüte.

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