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Tennis-Saisonstart mit Hindernissen

Der TV Visbek wartet noch, der TV Lohne plant bereits fest mit dem 14. Juni als Auftakt.

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In der Saisonvorbereitung: Arkadiy Kharenko vom Tennis-Oberligisten TV Lohne. Foto: Schikora

In der Saisonvorbereitung: Arkadiy Kharenko vom Tennis-Oberligisten TV Lohne. Foto: Schikora

Die Top-Tennisteams des Kreises hätten ursprünglich am vergangenen Wochenende in die Freiluftsaison starten sollen. Daraus wurde Corona-bedingt nichts. Während die Oberliga-Herren vom TV Lohne nun konkret den 14. Juni als neues Startdatum erhalten haben, sind die Aussichten bei den Regionalliga-Damen des TV Visbek noch unsicher.

Zwar ist hier laut Vorständler Peter Bahlmann ebenfalls der 14. Juni als Auftakt im Gespräch, doch wird es bis zum 30. Mai noch Grundsätzliches von den beteiligten Landesverbänden zur Saison geben. Immerhin seien mehrere Bundesländer beteiligt, deren Vorgaben zu berücksichtigen seien. Entschieden werden soll unter anderem über die Auf- und Abstiegsregelung. Den Vereinen wurde am Montag in einem Liga-Schreiben mitgeteilt, dass auch eine Übergangssaison ohne Auf- und Abstieg möglich sei, wobei man dann auch auf die Teilnahme verzichten könnte.

Teamkapitänin Barbara Schneider erklärte, dass man erst Klarheit in diesen Dingen haben und die Mannschaft fragen wolle: „Aber so weit sind wir noch nicht.“ Peter Bahlmann tendiert aus Kostengründen zu einem Verzicht, sollte es keine reguläre Saison geben. Der TVV hätte es in der Regionalliga Nord-Ost mit sieben Gegnern zu tun, allein drei kommen aus Berlin.

Der TV Lohne startet unterdessen am 14. Juni (Sonntag) daheim gegen die SpVg. Haste in die Oberliga. Es ist der einzige vertraute Gegner, die anderen sechs Teams kennen die Lohner nicht, dennoch möchte der Aufsteiger mit verstärkter Truppe gleich ein Wort um den Regionalliga-Aufstieg mitreden.

 "Bis Mitte Juni wird unser Trainer Patrick Jersch jetzt versuchen, die Mannschaft fit zu kriegen. Ich denke, das wird klappen." Matthias Soika

Nach dem jetzigen Stand wird in Einzel und auch Doppel gespielt. Bis zum 30. Mai wird der Tennisverband Niedersachsen-Bremen aber noch genaue Richtlinien zu den Spielen und zum Modus herausgeben, in dem die Saison ablaufen soll. „Bis Mitte Juni wird unser Trainer Patrick Jersch jetzt versuchen, die Mannschaft fit zu kriegen. Ich denke, das wird klappen“, ist TVL-Ressortleiter Sport Matthias Soika zuversichtlich. Die heimischen Spieler trainieren schon, natürlich nach Abstands- und Hygieneregeln. Vier Spieler auf zwei Plätzen – so sieht der Plan aus, Trainer Jersch ist immer irgendwo zentral bzw. mit wechselnden Perspektiven dabei. Die internationalen Neuzugänge kommen erst zu den Spielen; es sind ein Chilene, ein Tscheche, ein Schweizer und zwei Österreicher, der US-Amerikaner Dusty Boyer wird aufgrund von Reisebeschränkungen nicht mehr einfliegen.

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