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Talea Prepens über 200 Meter nicht zu stoppen

Die TVC-Läuferin holt überlegen den Titel bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften. Sie war auf der Bahn allerdings nicht die einzige erfolgreiche Sportlerin aus dem Landkreis Cloppenburg.

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Viel zu schnell für die Konkurrenz: Talea Prepens gewann über 200 Meter der U20 überlegen vor Mona Mayer aus Regensburg (Nummer 522). Die Münchenerin Tina Benzinger (im Hintergrund) landete auf dem vierten Platz. Foto: Harald Prepens

Viel zu schnell für die Konkurrenz: Talea Prepens gewann über 200 Meter der U20 überlegen vor Mona Mayer aus Regensburg (Nummer 522). Die Münchenerin Tina Benzinger (im Hintergrund) landete auf dem vierten Platz. Foto: Harald Prepens

Diese Deutschen Meisterschaften haben sich für Talea Prepens gelohnt. Die Sprinterin des TV Cloppenburg holte sich bei den nationalen Titelkämpfen der U20 und U18 in Heilbronn über die 200-Meter-Strecke die Goldmedaille in der höheren Altersklasse, nachdem sie am Tag zuvor über die halbe Distanz den zweiten Platz erreicht hatte. Es gab noch eine weitere Medaille für eine Leichtathletin aus dem Kreis Cloppenburg: Carolin Hinrichs vom VfL Löningen schnappte sich im Heilbronner Frankenstadion über die 200 Meter Hindernis der U18 Bronze.

In beiden Disziplinen hatte Talea Prepens Duelle gegen Lilly Kaden vom FC Schalke 04 erwartet. Letztere hatte über 100 Meter mit 11,46 Sekunden die beste Meldezeit eingebracht, Prepens die zweitbeste (11,54). Die beiden machten dann auch über diese Strecke den Titel unter sich aus. Zwar unterbot die Cloppenburgerin ihren persönlichen Rekord um nicht weniger als 13 Hundertstelsekunden auf 11,41 Sekunden, aber das reichte nicht, um Kaden Platz eins streitig zu machen. Denn auch die Schalkerin stellte eine neue Bestleistung auf und siegte am Ende recht deutlich mit 11,32 Sekunden. Kaden stellte mit ihrer Zeit zudem noch eine neue deutsche Jahresbestleistung auf. Die Konkurrenz hatte nichts zu bestellen. Tina Benzinger (LS Stadtwerke München) sicherte sich Bronze in 11,82 Sekunden, eine Zehntelsekunde vor Fabienne Fliedner vom TV Wattenscheid 01.

Nach Absage der Konkurrentin ist Prepens' Weg frei

Zur Revanche gegen Lilly Kaden sollte es über die 200-Meter-Strecke nicht kommen. Die Westdeutsche, die neben Prepens (23,39 Sekunden) als Einzige eine Bestzeit von unter 24 Sekunden zu Buche stehen hatte (23,70), sagte diesen Wettbewerb ab. Spätestens damit war der Weg für Talea Prepens frei. Die TVC-Sprinterin wurde ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und sicherte sich überlegen die Goldmedaille. 23,62 Sekunden im Halbfinale reichten locker, um sich für den Endlauf zu qualifizieren. Nach nur rund einer Stunde Pause war die Cloppenburgerin auch im Finale voll da. Mit 23,41 Sekunden verfehlte sie ihren persönlichen Rekord um gerade einmal zwei Hundertstelsekunden.

Auf Platz zwei landete Mona Meyer, die bereits über 400 Meter die Silbermedaille errungen hatte. Über die 200 Meter betrug der Rückstand der Regensburgerin satte 41 Hundertstelsekunden auf Siegerin Prepens. Auf dem dritten Rang landete Sarina Brockmann (LG Bünde-Löhne; 24,08).

Bronze: Carolin Hinrichs (Löningen, U18, rechts) wurde über 2000 m Hindernis Dritte. Ihre Zwillingsschwester Sophie landete auf Rang zehn. Foto: J. HinrichsBronze: Carolin Hinrichs (Löningen, U18, rechts) wurde über 2000 m Hindernis Dritte. Ihre Zwillingsschwester Sophie landete auf Rang zehn. Foto: J. Hinrichs

Aus CLP-Sicht hatten die „Deutschen“ schon sehr erfreulich mit der Bronzemedaille für Carolin Hinrichs vom VfL Löningen über die 200 Meter Hindernis der U18 begonnen. Die Favoritin Ronja Funck (TV Walsrode) hatte sich von Beginn an an die Spitze gesetzt und holte sich in 6:50,05 Minuten den Titel. Dabei verbesserte sie ihre eigene Bestmarke um mehr als neun Sekunden. Carolin Hinrichs begann die Schlussrunde auf Rang sieben, kam aber der vor ihr laufenden Gruppe immer näher. Wie so oft fiel die Entscheidung über die Medaillen am letzten Wassergraben. Hinter Ronja Funck überquerten vier Läuferinnen – darunter auch Hinrichs – fast zeitgleich den letzten Wassergraben. Eine Läuferin stürzte, die Löningerin bog als Dritte auf die Zielgerade und verteidigte diesen Platz mit einer neuen Bestleistung von 6:56,31 Minuten. Auch ihre Zwillingsschwester Sophie Hinrichs lief ein starkes Rennen und wurde mit 7:13,35 Minuten Zehnte. Beide steigerten ihre persönlichen Bestzeiten um etwa 15 Sekunden.

Rang sechs: Die 800m-Läuferin Xenia Krebs vom VfL Löningen (Mitte). Foto: Harald PrepensRang sechs: Die 800m-Läuferin Xenia Krebs vom VfL Löningen (Mitte). Foto: Harald Prepens

Die Medaillenhoffnungen von Xenia Krebs erfüllten sich derweil nicht. Über die 800 Meter der U20 hatte die Läuferin der VfL Löningen mit 2:07,28 Minuten die beste Meldezeit der gesamten Konkurrenz eingebracht. Am Ende aber hatten die anderen Favoritinnen die Nase vorn. Anna Schall (LG Tuttlingen-Fridingen) siegte in 2:11,18 Minuten vor Sophia Volkmer vom TV Wetzlar (2:12,11). Xenia Krebs verfehlte mit 2:14,50 Minuten ihre Bestleistung deutlich und musste mit dem sechsten Rang vorlieb nehmen.

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