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Tag der offenen Tür mit zwölf Toren

Fußball-Landesligist TV Dinklage feiert im Bezirkspokal einen 9:3-Sieg bei GW Brockdorf.

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Vorteil Dinklage: Philipp Wendeln vom TVD (rechts) im Zweikampf mit dem Brockdorfer Stürmer Jonas Sander. Foto: Schikora

Vorteil Dinklage: Philipp Wendeln vom TVD (rechts) im Zweikampf mit dem Brockdorfer Stürmer Jonas Sander. Foto: Schikora

Das Ergebnis lässt auf Eishockey schließen. Oder vielleicht auf einen Halbzeitstand beim Handball. Aber es war tatsächlich Fußball. 90 Minuten Bezirkspokal – und am Ende schüttelten Aktive und Passive mit dem Kopf. Der TV Dinklage hat mit einem Torfestival die zweite Runde im Pokalwettbewerb erreicht.

Der Landesligist setzte sich am Dienstagabend in seinem ersten Pflichtspiel seit dem 1. März mit 9:3 (3:2) beim Bezirksligisten GW Brockdorf durch. Zwölf Treffer in einem Spiel – es war ein Tag der offenen Tür. Das Kuriose: Brockdorf lag nach einer halben Stunde mit 2:0 in Führung, kassierte dann aber drei bittere Doppelschläge. In der zweiten Halbzeit hatte der TVD alles im Griff – und Dinklages Coach Stefan Arlinghaus feierte eine gelungene Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Danach sah es zunächst aber nicht aus. Brockdorf schaffte es, die erste Halbzeit ausgeglichen zu gestalten. Nach Treffern von Josef Ruholl (11.) und Jonas Sander (27., Elfmeter) führte der Außenseiter mit 2:0. „Wir haben es gut gemacht. Das war ein richtig guter Start für uns“, sagte Brockdorfs Fußballobmann Norbert Nuxoll. GWM wandelte auf den Spuren vom SV Thüle und vom SV Bad Laer, die am Sonntag mit dem BV Essen und dem SV Bad Rothenfelde zwei Landesligisten aus dem Pokal geworfen hatten.

Dinklage ließ das allerdings nicht zu und schlug zurück. Ein Eigentor von Brockdorfs Bastian Dödtmann (33.) brachte den Favoriten zurück ins Spiel. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Steffen Espelage (41.) und Thomas Wulfing (42.) drehten kurz vor der Pause mit dem ersten Doppelpack des Abends die Partie. Und nur wenige Minuten nach dem Seitenwechsel führten die Dinklager bereits mit 5:2. Felix Schmiederer (47.) und Wilke Weßling (49.) sorgten für den zweiten Doppelschlag.

„Die beiden Tore vor der Pause taten weh, das war der Knackpunkt. Und nach der Pause noch mal zwei Gegentore, das war bitter. Danach sind alle Dämme gebrochen“, haderte Nuxoll mit der schnellen Entscheidung vor 300 Zuschauern. Es kam noch heftiger für die Grün-Weißen: Thomas Wulfing (55.) und Schmiederer (57.) schnürten den dritten Doppelpack, gefolgt von Schmiederers drittem Treffer des Abends (71.). In der Schlussphase, als die Partie längst gelaufen war, traf Hennes Koldehoff zum 3:8 (80.), ehe Lasse Barz für den Endstand sorgte (87.).

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