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SVH-Fußballer feiern online bis 3.30 Uhr

Der Höltinghauser Kreisligist stellt eine kreative Weihnachtsparty auf die Beine. Unter anderem trugen zwei Spieler Gedichte für Trainer Rainer Wiemann und Physiotherapeut "Ferdi" Thobe vor.

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Kreatives Team: Die Fußballer des Kreisligisten SV Höltinghausen mussten bei ihrer diesjährigen Weihnachtsfeier aufgrund der Corona-Pandemie kräftig improvisieren. Foto: Rolf Wulfers

Kreatives Team: Die Fußballer des Kreisligisten SV Höltinghausen mussten bei ihrer diesjährigen Weihnachtsfeier aufgrund der Corona-Pandemie kräftig improvisieren. Foto: Rolf Wulfers

Natürlich machte Corona in diesem Jahr auch den Kreisliga-Fußballern des SV Höltinghausen einen Strich durch die Rechnung. Die traditionelle Weihnachtsfeier? Abgesagt. Doch so ganz wollten sich die Kicker den Spaß nicht nehmen lassen. Vor allem Co-Trainer Felix Wilken und Stürmer Johannes Blömer holten in kreativer Hinsicht alles aus sich heraus. Das Duo stellte ein abwechslungsreiches Programm zusammen, das das SVH-Team einen Tag vor Heiligabend während einer Online-Party mit dem einen oder anderen Kaltgetränk hervorragend umsetzte. „Wir haben um 19.30 Uhr losgelegt, einige Jungs saßen noch morgens um 3.30 Uhr vor ihren Computern“, sagt Wilken, „es hat allen richtig viel Spaß gemacht.“

Vor dem Internet-Treffen hatte das Duo Weihnachtspäckchen vorbereitet, die Blömer sowie seine beiden Mannschaftskollegen Edin Kustura und Bastian Wessels beim Rest der Truppe ablieferten. Der Inhalt: Vier Biere, vier „Kurze“, eine Tüte Chips, je ein Kugelschreiber und ein Flaschenöffner. „Und zwei Mandarinen wegen der Vitamine“, sagt Felix Wilken mit einem Augenzwinkern.

Der Assistent von Coach Rainer Wiemann hatte zudem eine PowerPoint-Präsentation vorbereitet. „Die Jungs sollten mir ihr Lieblingsgetränk, ihr Lieblingsessen, ihre Traumfrau und ihren Lieblingsfußballer verraten. Die jeweiligen Fotos habe ich zu Folien zusammengestellt. Während der Online-Party haben sie dann per Whatsapp getippt, welche Folien zu welchem Spieler gehören“, so Wilken.

Online-Weihnachtsfeier: Die Höltinghauser Kicker kommunizierten über Skype. Foto: Felix WilkenOnline-Weihnachtsfeier: Die Höltinghauser Kicker kommunizierten über Skype. Foto: Felix Wilken

Einer kennt die Höltinghauser Fußballer ganz offensichtlich besonders gut: Betreuer Felix Krümpelbeck. „Er konnte von den 23 Folien 16 richtig zuordnen. Anscheinend erzählen ihm die Jungs eine ganze Menge“, sagt Felix Wilken. Wiemann „steht“ übrigens auf die Sängerin Helene Fischer, den Ex-Profi Andreas Möller, Asbach-Cola und Rouladen mit Rotkohl und Kartoffeln, wie zu hören war.

Neben diesem Spiel sorgten einige Aufgaben, die mancher Spieler zu erfüllen hatte, für beste Unterhaltung. Wie zum Beispiel Edin Kustura, der wie Trainer Rainer Wiemann, in Emstekerfeld wohnt. „Er sollte vor ,Wiemi‘ auf die Knie gehen und ihm ein Weihnachtsgedicht vortragen. Das ganze wurde aufgenommen und allen gezeigt“, so Wilken. Genau wie das Dankeschön-Gedicht für den Physiotherapeuten „Ferdi“ Thobe, das Mittelfeldakteur Tim Ammersilge gekonnt aufsagte. Die beiden Torhüter Christopher Thole sowie Jan Rahenbrock mussten darüber hinaus den Song „Lass jetzt los“ aus dem Disneyfilm „Die Eiskönigin“ und die Neuzugänge „O Tannenbaum“ zum Besten geben.

„Alles in allem war diese eigentlich komische Weihnachtsfeier eine super Sache. Wegen Corona haben wir uns mit der kompletten Mannschaft zuletzt im September gesehen. Immerhin sind wir so endlich alle mal wieder zusammengekommen“, sagt Felix Wilken.

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