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SV Peheim lässt 0:5-Wertung vom Sportgericht prüfen

Fußball-Kreisligist SV Peheim trat zur Partie gegen BV Bühren nicht an. 18 Spieler der ersten und zweiten Mannschaft hätten gefehlt.

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Niederlage am grünen Tisch: Faris Giebert trat mit dem SV Peheim gegen Bühren wegen mehrerer Corona-Fälle nicht an. Foto: Wulfers

Niederlage am grünen Tisch: Faris Giebert trat mit dem SV Peheim gegen Bühren wegen mehrerer Corona-Fälle nicht an. Foto: Wulfers

Die für den vergangenen Freitag angesetzte Toppartie in der Fußball-Kreisliga zwischen SV Peheim und BV Bühren wurde von den Gastgebern abgesagt, da sie wegen mehrerer Corona-Fälle keine Mannschaft stellen konnten. Staffelleiter Manfred Südbeck wertete die Partie daraufhin mit 5:0 für den BV Bühren.

Peheims Vorsitzender Wilfried Osterkamp bringt für die Entscheidung des Staffelleiters wenig Verständnis auf. „In der Woche vor dem Spiel hat sich die Lage bei uns dramatisiert. Uns wurde mitgeteilt, dass alle Vereine, die eine zweite Mannschaft haben, von unten aufstocken müssen. Aber auch das wäre bei uns nicht gegangen. Wir hatten 18 Atteste oder positive PCR-Tests aus der ersten und zweiten Mannschaft, sodass wir mit Altherrenspielern hätten antreten müssen. Dann wäre ein Spitzenspiel in der Kreisliga vor 100 oder 150 Zuschauern zu einer Farce geworden. Auch vonseiten einiger Arbeitgeber gab es für einige Spieler Verbote.“

„Die Meisterschaft sollte sportlich entschieden werden“Wilfried Osterkamp

So will sich der Peheimer Klubchef nach Absprache mit seinen Vorstandskollegen mit der 0:5-Wertung auch keinesfalls abfinden. „Wir sind der Meinung, dass die Meisterschaft sportlich entschieden werden sollte. Wir hätten uns eine Verlegung gewünscht und werden jetzt vor dem Sportgericht Widerspruch einlegen. Für uns ist es allein schon interessant, wie das Sportgericht entscheiden wird.“

Bührens Vorsitzender Philipp Gellhaus ist sich hinsichtlich des Spielausfalls keiner Schuld bewusst. „Es ist richtig, dass Peheim in den Tagen vor der Partie mit der Bitte um eine Verlegung an uns herangetreten ist, weil es sehr viele Corona-Kranke innerhalb der Mannschaft gebe. Wir haben sie darauf hingewiesen, dass Vereine ihre Corona-Fälle laut Statuten mit PCR-Tests oder anderen Attesten nachweisen müssen“, so Gellhaus. Daraufhin habe man vom SVP nichts mehr gehört – bis das Spiel am Freitag von Peheimer Seite abgesagt wurde. „Wir mussten in der Partie beim SV Petersdorf auch auf sieben, acht Leute wegen Corona verzichten und haben keine Anstalten gemacht, das Spiel zu verlegen“, sagt Philipp Gellhaus. Die Kreisligisten hätten vor Saisonbeginn vereinbart, dass „wir da durchmüssen“. Daran halte sich der BV Bühren.

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