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SV Bevern macht das halbe Dutzend voll

Nico Thoben traf dreifach beim verdienten Beverner 6:0-Erfolg gegen Grün-Weiß Firrel.

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Durchgesetzt: Albi Dosti (links) kam mit SV Bevern zu einem 6:0-Sieg gegen GW Firrel. Foto: Wulfers

Durchgesetzt: Albi Dosti (links) kam mit SV Bevern zu einem 6:0-Sieg gegen GW Firrel. Foto: Wulfers

Die Fußballer des SV Bevern bleiben weiter im Rennen um einen der begehrten ersten vier Plätze der Landesliga, die gleichbedeutend mit der Qualifikation zur Aufstiegsrunde sind. Im Heimspiel gegen die völlig überforderten Firreler Grün-Weißen gab es einen auch in der Höhe verdienten 6:0 (1:0)-Erfolg.

Wenn Trainer nach einem Spiel nahezu restlos zufrieden sind, ist von einer überzeugenden Vorstellung der eigenen Mannschaft auszugehen. Und die war es. „Vor allem die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war schon richtig gut“, zollte Beverns Coach Olaf Blancke seinem Team ein kollektives Lob.

Die Mannschaft hatte es verdient, denn nach einem kleinen Firreler Warnschuss, als Manuel Suda am gut reagierenden Beverner Schlussmann Tim Kröger scheiterte (2.), nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand. Chancen im Minutentakt boten sich den Hausherren, bei denen Nico Thoben sich gleich drei dicke Möglichkeiten erarbeitete (4., 6. und 9.). Nachdem auch Sascha Thale mit einem spektakulären Fallrückzieher am Firreler Schlussmann Nikolai Schöneich gescheitert war (11.), reichte es schließlich doch noch zum Führungstreffer. Eine perfekte Hereingabe von Paul Tepe verwertet der immer mehr zum Torjäger avancierende Nico Thoben zum überfälligen 1:0 (26.). Da es beim Gang in die Kabinen „nur“ zu einem knappen 1:0-Vorsprung reichte, machten sich die Ostfriesen nach 45 Minuten noch leise Hoffnungen, Zählbares mit auf den Heimweg zu nehmen.

Vergebens, denn nach dem Wechsel legte Bevern nicht nur spielerisch noch eine Schippe drauf, sondern bewies in Sachen Chancenverwertung nahezu optimale Effektivität. Den Anfang in Durchgang zwei machte der für den gesperrten Sebastian Sander in vorderster Front agierende Sascha Thale. Der Kapitän schnappte sich eine zu kurze Rückgabe und vollendete zum 2:0 (50.). Zweifelsohne eine Vorentscheidung gegen die mit dem letzten Aufgebot angereisten Grün-Weißen, denen gleich neun Akteure fehlten. Beverns Torhunger war indes noch ganz und gar nicht gestillt. Thale legte nach tollem Solo uneigennützig quer auf Rami Kanjo, der keine Mühe hatte das 3:0 zu erzielen (64.). Dann war wieder Nico Thoben an der Reihe, der per Doppelpack (82. und 88.) das Resultat auf 5:0 schraubte. Rami Kanjo machte mit einem Distanzschuss durch die Beine des Firreler Keepers schließlich das halbe Dutzend voll.

Steffen Bury, Trainer von Sparta Werlte, machte sich auf der Tribüne ein Bild vom Beverner Angriffselan. Am kommenden Sonntag wird er mit seinem Team in Bevern vorstellig.

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