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Supercup: "Hall of Fame" erhält vier neue Mitglieder

Das 36. Hallenfußball-Spektakel für "Sportler gegen Hunger" steigt am Donnerstagabend im restlos ausverkauften Rasta-Dome. Es geht auch um begehrte Auszeichnungen. Hier gibt es die Details zum Cup.

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Objekte der Begierde: Um acht Trophäen geht's am Donnerstag beim 36. Supercup für SgH. Foto: J. Boning

Objekte der Begierde: Um acht Trophäen geht's am Donnerstag beim 36. Supercup für SgH. Foto: J. Boning

Der Countdown läuft, die Anspannung steigt, die Vorfreude aber auch: Am Donnerstag (22. Dezember) feiert der „Supercup für SgH“ sein Comeback nach zwei coronabedingten Absagen. Die mittlerweile 36. Auflage des Hallenfußball-Klassikers für „Sportler gegen Hunger“ steigt zum achten Mal im Rasta-Dome in Vechta. Einlass in die Halle ist ab 17.00 Uhr, um 18.15 Uhr erfolgt die Vorstellung der acht Teams, ehe um 18.30 Uhr die Jagd nach der VEC-Hallenkrone beginnt. Regionalliga-Aufsteiger BW Lohne, Supercup-Rekordchampion und als Sieger von 2019 auch Titelverteidiger, eröffnet den Budenzauber gegen den Landesligisten SV Holdorf. Im zweiten Spiel des Abends feiert Kreisliga-Spitzenreiter TuS Lutten seine Supercup-Premiere gegen Landesligist VfL Oythe, ehe ab 18.56 Uhr die Gruppe B mit den drei Landesligisten GW Mühlen, TV Dinklage und Falke Steinfeld sowie Bezirksligist SFN Vechta ins Geschehen eingreift.

Der Rasta-Dome ist mit 2310 Zuschauern restlos ausverkauft. In den vergangenen zwei Wochen gab's in den Vereinen und beim Vorverkauf in drei OV-Geschäftsstellen einen wahren Ansturm auf die Eintrittskarten. „Nach zwei Jahren ohne Supercup sind alle heiß“, hieß es beispielsweise beim TV Dinklage. Ähnliche Töne gab es auch bei GW Mühlen, von der Euphorie beim Supercup-Neuling Lutten ganz zu schweigen. In Summe hätten für den vorweihnachtlichen SgH-Klassiker locker 400 bis 500 Karten mehr verkauft werden können.

Insgesamt acht Trophäen stehen bereit, davon sind vier Pokale für die besten Teams eingeplant. Zudem werden am Donnerstagabend wieder vier individuelle Preise vergeben. Seit 1989 werden beim OV-Supercup der beste Torwart und der Torschützenkönig gekürt. 1998 kam der beste Spieler hinzu, gefolgt vom Tor des Tages ein Jahr später. Die Trainer der acht Supercup-Teams stimmen über den besten Spieler und den besten Torwart ab, auch eine Jury des NFV-Kreisverbandes Vechta mit Martin Fischer an der Spitze sowie die OM-Medien-Sportredaktion haben jeweils eine Stimme. Die NFV-Crew entscheidet derweil exklusiv über das Tor des Tages. Die Liste der bislang geehrten Spieler ist so etwas wie die „Hall of Fame“ des Heimatfußballs.

Eine Holdorfer Torwart-Legende als Rekordsieger

Von den acht Trainern, die am Donnerstag mit ihren Teams am Start sind, hat einer bereits als Aktiver einen der Sonderpreise abgeräumt: Artur Zimmermann (Falke Steinfeld) als bester Spieler 2000, damals lief er für eine OV-Auswahl in der Lohner Gymnasiumhalle auf, die bis 2012 die Heimat des OV-Supercups war. 2013 erfolgte der Umzug in den Rasta-Dome, dadurch drang das Event in neue Dimensionen vor – auch in Sachen SgH-Erlös.

„Rekordsieger“ bei den Solo-Ehrungen ist Holdorfs Torwart-Legende Jürgen Wolke-Hanenkamp, der zwischen 1991 und 2002 sechsmal als bester Keeper ausgezeichnet wurde. Der frühere Lohner Lars Brackschulze ist derweil der einzige Fußballer, der zweimal zum besten Spieler des Turniers gekürt wurde. Bei den Torjägern gibt's unterdessen gleich acht Spieler, die sich zweimal den Titel des Torschützenkönigs sicherten – darunter auch Ralf Böckmann, der mit seiner Firma Sport Böckmann seit dreieinhalb Jahrzehnten der Turniersponsor ist. Das Event wird zudem präsentiert von „om-online.de“ – auf dem Nachrichtenportal von OV und MT gibt's am Donnerstagabend auch einen ausführlichen Live-Ticker zum Fußball-Spektakel im Basketball-Tempel.

Klar ist auch: Ohne Schiri geht es nicht. Der NFV-Kreisschiedsrichterausschuss mit Jan-Bernd Hohnhorst an der Spitze hat vier Referees für das Jahresfinale nominiert. Regionalliga-Schiedsrichter Timo Daniel (RW Damme) bringt viel Erfahrung mit, natürlich auch Supercup-Erfahrung. Neu dabei sind Rodan Hiso und Julian Brundiers (beide Falke Steinfeld) sowie Moritz Bramlage (TuS Lutten). Alle drei pfeifen in der Herren-Bezirksliga, Bramlage zudem in der B-Jugend Regionalliga sowie Hiso und Brundiers in der A-Jugend Niedersachsenliga.

Die OM-Medien-Sportredaktion, die erneut auf viele Unterstützer wie Kühlings Festzelte, die Stadt Vechta, Ticketdienstleister „AD ticket“ oder die Crew von Rasta Vechta bauen kann, hofft unterdessen, dass das Sicherheitskonzept mit Präventionsarbeit in den Vereinen und erhöhtem Security-Aufkommen wie in den Vor-Corona-Jahren greift. Im Sinne von „SgH“ soll der Supercup wieder ein farbenfrohes Fußball-Fest kurz vor Weihnachten werden.

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