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Superbowl-Fieber steigt und steigt

In der Nacht auf Montag treffen San Francisco und die Kansas City Chiefs aufeinander. Der ehemalige Fußballer Jens Schmidt ist ein glühender Fan der 49ers und freut sich schon sehr auf den Kickoff.

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Eingefleischte Football-Fans: Salih Darilmaz (von links), Jens Schmidt und Volker Kliefoth treffen sich seit September Sonntag für Sonntag, um gemeinsam die Spiele zu verfolgen. 	Foto: Darilmaz

Eingefleischte Football-Fans: Salih Darilmaz (von links), Jens Schmidt und Volker Kliefoth treffen sich seit September Sonntag für Sonntag, um gemeinsam die Spiele zu verfolgen. Foto: Darilmaz

Jens Schmidt kann es kaum erwarten, bis die Nacht von Sonntag auf Montag anbricht. Der ehemalige Fußballer des TuS Emstekerfeld fiebert wohl wie kaum ein anderer American-Football-Fan im Kreis Cloppenburg dem Kickoff der 54. Auflage des Superbowls entgegen. Zwar ließ er sich auch in den vergangenen Jahren kein Finale entgehen. Das kommende Endspiel zwischen den San Francisco 49ers und den Kansas City Chiefs, das um 0.30 Uhr deutscher Zeit im Hard-Rock-Stadium in Miami (Florida) beginnt, hat für ihn jedoch eine ganz besondere Bedeutung. Schließlich ist er ein glühender Anhänger der legendären 49ers. „Ich werde von Tag zu Tag nervöser“, sagt Schmidt. Und man glaubt es ihm.

Jens Schmidt trifft sich mit seinem beiden Freunden Volker Kliefoth und Salih Darilmaz – dem Trainerduo des Bezirksligisten TuS Emstekerfeld – seit dem Saisonbeginn im September Sonntag für Sonntag, um die Spiele zu verfolgen – oft bei Chicken Wings und anderen Leckereien. „Das machen wir schon seit vielen Jahren, es gehört zur Wochenendplanung fest dazu.“

Während die Lieblingsteams von Kliefoth (Washington Redskins) und Darilmaz (Dallas Cowboys) den Sprung in die Playoffs verpassten, träumen Schmidt und San Francisco von der ersten Meisterschaft seit 1991. „Dieses Mal klappt es. Wir gewinnen 32:17“, sagt er voller Hoffnung und Zuversicht. Während Volker Kliefoth ebenfalls auf die Mannschaft aus Kalifornien setzt (34:28), kennt Salih Darilmaz kein Erbarmen mit seinem Kumpel „Schmiddi“. Er prophezeit einen 37:34-Erfolg der Kansas City Chiefs.

Auch bei den Oberliga-Basketballern des VfL Löningen ist der Superbowl, der als größtes Einzelsportereignis der Welt gilt und Jahr für Jahr weit mehr als 100 Millionen Zuschauer vor die TV-Bildschirme lockt, aktuell ein großes Thema. „Einige von uns werden das Spiel gemeinsam verfolgen“, sagt Justus Krause.

Im Gegensatz zu den vergangenen drei Superbowls kann sich der Löninger Aufbauspieler diesmal entspannt zurücklehnen. „Meine New England Patriots sind diesmal ja leider früh ausgeschieden. Aber es ist auch mal schön, nicht so mitfiebern zu müssen“, sagt Krause.

Obwohl San Francisco in dieser Saison die stärkste Verteidigung der National Football League (NFL) stellt, glaubt er an einen Erfolg der Chiefs. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 49ers die Offensive von Kansas City stoppen können“, sagt Justus Krause.

Jens Schmidt will davon nichts hören. Er zählt die Stunden bis zum Kickoff und wird bei der kleinen Superbowl-Party in der Nacht auf Montag, die er mit einigen Freunden feiert, sicher auch das Hamburger-Buffet und das eisgekühlte Bier etwas vernachlässigen: Schließlich können er und „seine“ San Francisco 49ers endlich mal wieder eine Meisterschaft gewinnen. Dass er sich bei einem Erfolg zudem keine Sprüche seiner Freunde Volker Kliefoth und Salih Darilmaz anhören müsste, wäre sicher eine schöne Randnotiz.

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