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"Super-cooler Sieg" für Rasta II

Das Farmteam des Basketball-Zweitligisten ist durch einen 75:70-Erfolg in Stahnsdorf auf den 3. Platz der ProB gesprungen.

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Kleine Talkrunde: Sydnee Bijlsma (links) und J.J. Culver von Rasta Vechta II haben etwas zu besprechen. Foto: Schikora

Kleine Talkrunde: Sydnee Bijlsma (links) und J.J. Culver von Rasta Vechta II haben etwas zu besprechen. Foto: Schikora

Es war eine schwere Aufgabe, und sie haben sie mit Bravour gemeistert: Die Basketballer von Rasta Vechta II haben am Sonntagabend ihr Auswärtsspiel beim bisherigen Tabellenvierten TKS 49ers Stahnsdorf mit 75:70 (44:35) gewonnen. Der Lohn für den Aufsteiger: der Sprung auf Platz drei der 2. Bundesliga ProB Nord.

Rasta-Coach Hendrik Gruhn, der vor dem Auftritt im brandenburgischen Kreis Potsdam-Mittelmark von einem „Härtetest“ für seine junge Mannschaft gesprochen hatte, freute sich nach der Schlusssirene in Kleinmachnow über einen „super-coolen Sieg“, über einen „unfassbaren Arbeitssieg“. Und weiter: „Ich bin überglücklich und freue mich extrem. Wir haben gezeigt, dass wir auch Topteams schlagen können.“ Rastas ProA-Farmteam bildet nun das Spitzentrio der ProB Nord mit dem SSV Lok Bernau und den BSV Sixers aus Bitterfeld, der Aufsteiger hat allerdings ein bzw. zwei Spiele mehr absolviert.

Die erste Halbzeit verlief über weite Strecken nach Plan. „Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen haben“, erklärte Gruhn. Das einzige Manko: Die Führung zur Pause „hätte viel höher sein können als nur neun Punkte“, so Gruhn. Und so kam es, wie es kommen musste: Die TKS 49ers um ihren überragenden ukrainischen Point Guard Andrii Kozhemiakin (32 Punkte) kämpften sich zurück. „So war es wieder ein offenes Spiel“, sagte Gruhn. Rasta II berappelte sich im Schlussviertel aber wieder. „Großes Kompliment an die Mannschaft, dass sie auswärts so den Kopf aus der Schlinge gezogen hat. Das macht mich echt stolz“, so Gruhn. Er nannte die Antwort „sehr bemerkenswert“.

In Routinier Kevin Smit (14), J.J. Culver (13) und Leon Okpara (12) punkteten drei Rasta-II-Spieler zweistellig. Für Okpara war's ein Comeback nach seiner Verletzungspause, daher gab's auch ein Sonderlob vom Coach. Das galt auch für Karl Bühner. Der 17-Jährige kam in nur neun Minuten auf acht Punkte (u.a. 2/2 Dreier) und fünf Rebounds. Gruhn lobte Bühners „super gute Einstellung und Präsenz“.

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