Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Strampeln bis zur Ausgangssperre

Zwei Coronathon-Macher haben sich ein interessantes Ausdauer-Duell geliefert. Zu den Gewinnern gehörte auch die Aktion "Sportler gegen Hunger".

Artikel teilen:
Schweißtreibendes Duell: Matthias Fortmann (rechts) lief auf dem Laufband einen Marathon, Antonius Schröer fuhr mit dem Rad auf der Rolle die doppelte Distanz. Foto: Fortmann

Schweißtreibendes Duell: Matthias Fortmann (rechts) lief auf dem Laufband einen Marathon, Antonius Schröer fuhr mit dem Rad auf der Rolle die doppelte Distanz. Foto: Fortmann

Keine Veranstaltungen, kein Training in der Gruppe – Corona hält die Läuferszene nach wie vor im Würgegriff. Doch die heimischen Ausdauersportler kämpfen weiter kreativ gegen die Krise. Auch die Macher des legendären „Coronathon“ zugunsten der OV/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“ wurden jetzt wieder aktiv – im ganz kleinen, aber doch originellen Rahmen.

Der Vechtaer Dauerläufer Antonius Schröer und sein Lohner Kollege Matthias Fortmann trafen sich zu einem ungewöhnlichen Duell in Matthias Fortmanns Sportzimmer in Lohne. Während der 37-jährige Gastgeber auf dem Laufband einen Marathon (42,195 km) absolvierte, legte Antonius Schröer (59) direkt neben ihm mit dem Rennrad auf der Rolle die doppelte Distanz zurück (84,4 km).

Und damit auch „SgH“ etwas davon hatte, wurde abgemacht, dass der Langsamere von beiden 100 Euro spenden musste. Katharina Stark – die Dritte aus dem Coronathon-Orgateam – durfte nur online aus ihrer Wahlheimat Wolfsburg mitfiebern. Schließlich galt es, die Zwei-Haushalte-Regel einzuhalten – obwohl Schröer und Fortmann schon gegen Corona geimpft sind.

Am Ende absolvierte Matthias Fortmann seinen Marathon in 3:07 Stunden – und war damit etwas schneller als Antonius Schröer (3:21 h), der zunächst noch in Führung gelegen hatte. Fertig waren beide. „Es war schon sehr warm, ich habe vier Liter getrunken“, berichtete Antonius Schröer: „Aber es war sehr kurzweilig.“ Über Facebook und Instagram ließen sie auch andere Läufer an der Aktion teilhaben, einige kündigten auch Spenden an. Zeit für ein Getränk danach blieb allerdings nicht – die Ausgangssperre rückte bedrohlich nah, wie Matthias Fortmann berichtet: „Antonius ist verschwitzt ins Auto gesprungen und mit der Pizza unterm Arm nach Hause gefahren.“

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Strampeln bis zur Ausgangssperre - OM online