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Steffen Scheper sollte nicht schießen - und haute den Ball in den Winkel

In Elf Fragen an...verrät er, dass ein Nasenbeinbruch ihn nicht am Weiterspielen hinderte.

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In der Serie „Elf Fragen an...“ stellt sich ein Spieler aus dem Fußball-Kreis unseren Fragen.

Heute mit: Steffen Scheper. Der 24 Jahre alte Innenverteidiger des Kreisligisten 1. FC Varenesch lebt in Arkeburg, studiert aber derzeit Betriebswirtschaftslehre in Münster. Zuvor hatte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Volksbank in Visbek absolviert. Scheper ist seit 20 Jahren im Verein.

Fußball ist meine Leidenschaft, weil... ich dieser Sportart schon seit meiner Kindheit nachgehe. Ich mag es sehr, mit meinen Freunden auf dem Platz zu stehen und alles für den Verein zu geben.

Mein schwierigster Fußball-Moment? Der Abstieg in der Saison 2017/2018: Wir hatten eine gute Rückrunde gespielt, aber am Ende reichte es aufgrund des Torverhältnisses für uns leider doch nicht.

Mein schönster Fußball-Moment? Natürlich die beiden Aufstiege in die Kreisliga. Das erste Mal war in der Saison 2016/17. Der zweite Aufstieg war in der vergangenen Spielzeit, als wir bis zum Abbruch ohne Niederlage und mit nur einem Unentschieden die Tabelle angeführt haben.

Mein Lieblingsgegner? So einen richtigen habe ich nicht. Aber am meisten Spaß macht es natürlich, ein hitziges Derby gegen unsere Nachbarvereine Einen, Lutten oder Goldenstedt zu spielen.

Meine schwerste Verletzung? Ein Nasenbeinbruch am vorletzten Spieltag der Kreisligasaison 2017/18 gegen Carum. Nach einer Ecke direkt vor der Halbzeit bin ich zum Kopfball hochgestiegen und dabei hat mich mein Gegenspieler mit seinem Ellbogen voll im Gesicht getroffen. Leider blieb der Pfiff des Schiedsrichters trotz blutender Nase aus. Ich konnte das Spiel noch zu Ende spielen. Am letzten Spieltag in Visbek spielte ich dann mit einer Schutzmaske und wurde am Montag darauf direkt operiert.

Mein schönstes Tor? Das fiel in einem Testspiel in Dickel. Ich habe die Kugel aus 35 Metern in den Winkel geschossen. Das Lustigste war, dass gleich zwei Mitspieler gerufen haben, dass ich nicht schießen soll.

Mein Lieblingstrainer (außer dem jetzigen)? Die Frage ist schwer für mich zu beantworten, aber ich konnte sicherlich von allen Trainern in meiner Jugend etwas mitnehmen.

Wenn ich Kabinen-DJ wäre, dann... dann würden nach jedem Sieg natürlich Ballermann-Hits gespielt werden. Vor dem Spiel bin ich offen für vieles, es muss nur motivierend sein.

Mein Lieblingsessen nach einem harten Spiel... da dürfen natürlich eine Pizza mit Dönerfleisch oder ein paar Mettbrötchen nicht fehlen.

Mein Verein ist besonders, weil... wir es als vergleichsweise kleiner Verein immer wieder hinbekommen, in der Kreisliga zu spielen. Und so auf deutlich größere Vereine treffen.

Mein Traumwechsel? Da ich schon immer Bayern-Fan bin, wäre das ein Wechsel an die Säbener Straße.

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