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Starke Leistung der Artland Dragons bleibt ohne Lohn

Basketball: Quakenbrück verliert drittes Spiel der Playoffs in der 2. Bundesliga ProA in Jena mit 81:84

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Klasse Auftritt: Zach Ensminger trumpfte In Jena auf, zog aber dennoch ,mit den Artland Dragons den Kürzeren. Foto: Langosch

Klasse Auftritt: Zach Ensminger trumpfte In Jena auf, zog aber dennoch ,mit den Artland Dragons den Kürzeren. Foto: Langosch

Es hat nicht sollen sein für die Artland Dragons. Die Basketballer aus Quakenbrück haben auch ihr drittes Spiel in den Playoffs der 2. Bundesliga ProA verloren. Trotz einer starken und engagierten Leistung kassierten sie bei Science City Jena mit 81:84 (40:43) eine knappe Niederlage.

In einer flotten und interessanten Anfangsphase in der Jenaer Sparkassen-Arena hielten die Quakenbrücker Gäste von Beginn an exzellent mit den favorisierten Hausherren mit. Vor allem aua der Distanz trafen die Gäste. Über 13:9 (5.) kamen sie nach dem ersten Viertel zu einer 26:20-Führung.

Der Start ins zweite Viertel gehörte dann allerdings den Hausherren. Jena legte einen 5:0-Lauf hin. Die Quakenbrücker boten zwar Paroli, aber eine Schwächephase kostete die Führung. nach einem 32:25 gerieten die Dragons rasch ins Hintertreffen. Allerdings ließen sich die Spieler um Chefcoach Tuna Isler nicht abschütteln und hielten Anschluss. Das 43:40 zur Halbzeit war für Science City alles andere als ein Ruhekissen.

Die Quakenbrücker blieben dran, wenngleich sich die Thüringern zwischenzeitlich etwas deutlicher absetzten. Nach 27 Minuten Spielzeit jedoch hatten die Drachen den Rückstand beim 55:56 nahezu aufgeholt. Und es sollte noch besser für die Quakenbrücker noch besser kommen. Mit einer hauchdünnen 63:62-Führung gingen sie ins vierte Viertel.

Im finalen Abschnitt wuchs der Vorsprung zunächst leicht auf 69:66 an - und so öffnete sich die Tür zum Sieg einen Spalt breit. Aber Aufstiegsaspirant Jena schlug zurück. Kasey Hill, den die Dragons bis dahin gut unter Kontrolle hatten, brachte Science City wieder in Front, der auf Gästeseite überragende Ensminger blieb anschließend jedoch cool von der Freiwurflinie. Die Führung wechselte jetzt gefühlt nach jedem Angriff, sodass sich eine spannende und hoch dramatische Schlussphase anbahnte. Am Ende neigte sich die Waage auf die Seite der Jenaer, mit 84:81 behielten sie knapp die Oberhand.

Schon am Montag haben die Artländer aber die Chance, sich für die Niederlage zu revanchieren. Um 19.30 Uhr beginnt das Playoffrückspiel in der Artland Arena.

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