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Starke JFV-Einzelkönner sollen zum Team werden

Die Cloppenburger A-Juniorenfußballer bereiten sich auf die Saison in der Niedersachsenliga vor, die am 4. September mit der Partie gegen Lüneburg beginnt. Neuer Trainer ist Marcel Wolff.

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Die A-Junioren des JFV Cloppenburg. Oben, von links: Jannis Tapken, Malte Breher, Tim Jansen, Jan Kalvelage, Luca Bünger und Nico Lizenberger. Mitte, von links: Betreuer Hubert Siemer, Torwarttrainer Nils Kordon, Marco Miljatovic, Hannes Thoben, Marcel Witt, Liam Meyer, Matteo Imhoff, Trainer Lukas Determann und Trainer Marcel Wolff. Unten, von links: Marlon Wichmann, Marvin Zimmermann, Jakob Flerlage, Maximillian Rolfes, Heiner Eilers, Tom Engelmann und Pascal Willenborg. Foto: Oliver Hermes

Die A-Junioren des JFV Cloppenburg. Oben, von links: Jannis Tapken, Malte Breher, Tim Jansen, Jan Kalvelage, Luca Bünger und Nico Lizenberger. Mitte, von links: Betreuer Hubert Siemer, Torwarttrainer Nils Kordon, Marco Miljatovic, Hannes Thoben, Marcel Witt, Liam Meyer, Matteo Imhoff, Trainer Lukas Determann und Trainer Marcel Wolff. Unten, von links: Marlon Wichmann, Marvin Zimmermann, Jakob Flerlage, Maximillian Rolfes, Heiner Eilers, Tom Engelmann und Pascal Willenborg. Foto: Oliver Hermes

Sie sind die ranghöchste Nachwuchsmannschaft im Fußballkreis Cloppenburg und freuen sich riesig auf die zweite Saison in der Niedersachsenliga Lüneburg/Weser-Ems: die A-Junioren des JFV Cloppenburg. Neuer Coach des Teams ist Marcel Wolff, der Nachfolger des zum Herren-Landesligisten Sparta Werlte gewechselten Steffen Bury ist. „Es war die richtige Entscheidung, diese Mannschaft zu übernehmen. Die Jungs haben eine super Einstellung und ordnen vieles dem Fußball unter. Wir arbeiten hart, haben aber jede Menge Spaß“, sagt der 46-Jährige, den Dirk Wichmann, Sportlicher Leiter im Leistungsbereich, zum JFV lotste.

Seit Anfang Juni trainiert der Sport- und Englisch-Lehrer an der Cloppenburger Marienschule den Niedersachsenligisten. Zunächst einmal pro Woche, im Juli zweimal und seit diesem Montag drei- bis viermal wöchentlich. Bis zum 4. September hat Marcel Wolff noch Zeit, sein Team fit für die dritthöchste deutsche Liga in dieser Altersklasse zu machen. Dann hat die A-Jugend auf der Sportanlage des SC Sternbusch den MTV Treubund Lüneburg zur Saisonpremiere zu Gast. „Auf die Spiele dort freuen wir uns schon, beim SCS herrscht eine familiäre Atmosphäre. Wir sind von den Verantwortlichen sehr gut aufgenommen worden.“

In den kommenden Wochen hat der Übungsleiter, der zuletzt den BV Essen II in der Männer-Kreisliga trainierte, vor allem eine Aufgabe: aus vielen richtig guten Einzelkickern eine Einheit formen. „Fußballerisch sind wir auch in der Breite prima aufgestellt. Wenn die Jungs nun noch körperlich zulegen, die Zweikämpfe annehmen und sich innerhalb der Truppe eine Hierarchie herauskristallisiert, kann das eine sehr gute Saison werden – ansonsten bekommen wir Probleme“, sagt Marcel Wolff.

"Wir wollen selbst das Spiel machen."Marcel Wolff, JFV-Trainer

Innerhalb des Kaders hat sich im Vergleich zur „Corona-Spielzeit“ 2020/21 einiges verändert. Knapp zehn Spieler wechselten altersbedingt in den Seniorenbereich. „Das war schon ein bärenstarker Jahrgang“, sagt der JFV-Coach, der von Co-Trainer Lukas Determann unterstützt wird. „Die, die geblieben sind, müssen jetzt mehr Verantwortung übernehmen.“

Alles in allem umfasst das Aufgebot 18 Feldspieler und drei Keeper. „Auf der Torhüterposition sind wir mit Jakob Flerlage, Maximilian Rolfes und Heiner Eilers glänzend besetzt“, so Wolff. In der Innenverteidigung dürfte der Thüler Hannes Thoben (zuletzt JLZ Emsland) eine zentrale Rolle einnehmen. Marlon Wichmann im Mittelfeld und der in der Offensive vielseitig einsetzbare Tim Jansen sollen die weiteren Eckpfeiler des JFV-Gerüstes sein.

Dass Marcel Wolff die Liga kaum kennt, sieht er nicht als Nachteil. „Wir wollen uns ohnehin nicht nach dem Gegner richten, sondern selbst das Spiel machen.“ Dass dem ehemaligen Offensivkicker dabei ein 5:3-Sieg lieber ist als ein 1:0-Erfolg, verwundert nicht.

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