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Sport im Lockdown: VEC-Vereine haben fast alle freie Hand

In welchen Städten und Gemeinden ist Outdoor-Sport möglich – und wo bleiben die Anlagen gesperrt? Ein Überblick.

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Das geht wieder: Kinder unter 14 Jahren dürfen maximal zu fünft trainieren. Foto: dpa/Hong

Das geht wieder: Kinder unter 14 Jahren dürfen maximal zu fünft trainieren. Foto: dpa/Hong

Auf den heimischen Sportanlagen kommt wieder etwas Bewegung rein. Das Infektionsschutzgesetz erlaubt neben Individualsport auch kontaktlosen Outdoor-Sport für Kinder bis zum 14. Lebensjahr – in Fünfergruppen und mit einem auf Corona getesteten Übungsleiter. Einige Vereine möchten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und planen die Umsetzung von Sportangeboten. Je nach Trägerschaft können die Vereine selbst entscheiden oder sind auf eine Öffnung der Anlagen seitens der Städte und Gemeinden angewiesen. Ein Überblick.

Vechta
Anders als der Landkreis für die Kreissportstätten hat die Stadt Vechta den Vereinen für ihre Anlagen die Erlaubnis erteilt. Vom VfL Oythe ist auch schon bekannt, dass das Kleingruppentraining umgesetzt werden soll. In einem Schreiben wird für Fußballtraining als „vertretbare Größe“ eine Platzhälfte pro Kleingruppe angegeben.

Lohne
Für eine Öffnung der Sportstätten müsste die Stadt Lohne noch ihr finales „Go“ geben. Aktuell ist das noch nicht geschehen, es hat aber auch noch keine Anfragen gegeben, wie Christian Tombrägel mitteilte. Der Pressesprecher sagt: „Was im Rahmen der Verfügung möglich ist, kann auch in Lohne möglich sein.“ Lediglich zur Öffnung des Skaterparks habe es bereits Gesuche bei der Stadt gegeben – er bleibt allerdings aus organisatorischen Gründen geschlossen.

Damme
Die Stadt hat die „Bewirtschaftung und Unterhaltung“ der Sportanlagen an die Vereine übergeben, wie Mike Otte mitteilt. Der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters betont: „Letztlich haben die die Entscheidung zu treffen.“ Die Stadt werde ihnen dabei keine Steine in den Weg legen. Mike Otte berichtete zudem, dass RW Damme schon die Umsetzung von Angeboten plane.

Dinklage
Die Stadt hatte sich bereits frühzeitig mit dem TV Dinklage in Verbindung gesetzt, um die Erlaubnis für Sport im Rahmen der Regularien des Infektionsschutzgesetzes zu erteilen. Am vergangenen Mittwoch teilte der TVD mit, dass bereits an der Umsetzung von Sportangeboten gearbeitet werde.

Steinfeld
Der Erste Gemeinderat Oliver Netzband erklärt zu möglichen Trainingsplänen: „Wir stellen uns dem nicht entgegen.“ Er verwies zugleich auf die Bedingungen für die Vereine und sagte: „Sie müssen dann aber natürlich auch ein entsprechendes Hygienekonzept vorweisen.“ Von GW Mühlen liege eins vor.

Visbek
Eine Anfrage bei der Gemeinde blieb vorerst unbeantwortet. RW Visbek kann jedoch unabhängig davon planen, da die Anlage laut Auskunft des Geschäftsführers Tobias Kostka gepachtet ist. Er sagt: „Wir sind gerade dabei, Konzepte zu erstellen.“ Je nach Verfügbarkeit der Trainer sollen möglichst viele Angebote geschaffen werden.

Goldenstedt
Die Gemeinde hat ihren Vereinen die Freigabe zur Durchführung von Sportangeboten für Kinder erteilt und gestattet auch Individualsport. Die ersten Jugendteams haben bereits Einheiten absolviert.

Neuenkirchen-Vörden
In der Gemeinde obliegt den Vereinen die Entscheidung darüber, ob auf ihren Anlagen Outdoor-Sport getrieben werden darf oder nicht. Dies teilte Niko Timphaus, Leiter des Amtes für Bürgerservice, am Montag mit. Die Anlage des TuS Neuenkirchen gehöre ohnehin nicht der Gemeinde – und die des BS Vörden sei verpachtet. Dem Rathaus waren Neuenkirchener Trainingspläne bekannt.

Holdorf
Die Verwaltung der Sportanlagen ist „per Vertrag an die Sportvereine übertragen“, erklärt Heiner Themann auf Nachfrage; die Entscheidungsgewalt liegt somit bei ihnen. Der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters berichtet davon, dass die Holdorfer Klubs derzeit über mögliche Angebote nachdenken.

Bakum
Der Gemeinde gehören lediglich Platz 3 auf dem Gelände des SC Bakum und das Gelände des TV Bakum; beim Tennisverein herrscht ohnehin Betrieb. Bürgermeister Tobias Averbeck teilt ferner mit: „Dem SC Bakum steht es frei,unter Einhaltung der Vorgaben der niedersächsischen Corona-Verordnung auch Platz 3 zu nutzen.“ BW Lüsche und der SV Carum haben freie Hand. Die Bakumer Bogenschützen möchten indes auf dem Bauhof trainieren. „Diese Anfrage wird derzeit geprüft“, so Averbeck.

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