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Spielsystem auch wenige Tage vor Saisonstart noch ungeklärt

Nach welchem Spielsystem die Partien im Tischtennis ausgetragen werden sollen (Doppel oder nicht Doppel), diese Frage ist auch wenige Tage vor dem Start noch nicht abschließend geklärt.

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Als Duo in die Saison? Thomas Menke (links) und Dominik Dubber starten mit dem TTV Cloppenburg in der Bezirksliga.  Foto: Wulfers

Als Duo in die Saison? Thomas Menke (links) und Dominik Dubber starten mit dem TTV Cloppenburg in der Bezirksliga.  Foto: Wulfers

Traditionell beginnt Anfang September die Saison für die Tischtennisspieler, so – hoffentlich – auch in diesem Jahr. Zunächst hatte der DTTB mitgeteilt, dass das Spielen von Doppeln aus Verbandssicht trotz der Corona-Pandemie prinzipiell wieder möglich ist. Wenig später entschied sich der Dachverband dann dafür, die Saison in seinen besten Klassen ohne Doppel zu bestreiten. Wie in den Spielklassen darunter verfahren wird, liegt jedoch in der Hand der einzelnen Landesverbände.

Die Wettspielordnung erlaubt es den Verbänden, auch spontan auf Situationen zu reagieren. Das bedeutet, ein Spielsystem kann auch mitten in der Saison verändert werden. Die Verbände, die ohne Doppel in die Saison starten, könnten also, wenn sich zum Beispiel die Infektionslage verbessert, in der Rückrunde wieder mit Doppeln spielen. Genauso können auch die anderen Verbände, die mit Doppeln starten, ihr Spielsystem anpassen. Dies ist nicht nur nach Ende einer Serie, sondern auch von Spieltag zu Spieltag möglich.

Wie in Niedersachsen gespielt werden soll, diese Frage sollte eigentlich auf einer Präsidiumssitzung des TTVN in der vergangenen Woche entschieden werden. Angesichts der Tatsache, dass die neue Verordnung der Landesregierung mit den geplanten Änderungen der Bewertungskriterien (Inzidenz, Intensivbettenbelegung etc.) und der Umsetzung der sog. 3G-Regel im Sport noch nicht vorlag, wurde eine Entscheidung vertagt.

Nachdem die neue Verordnung feststeht, ist nunmehr Eile geboten. „Wir rechnen bis Ende der Woche mit einer Entscheidung des Präsidiums und werden anschließend ein umfassendes Infoschreiben zu den Bestimmungen für die Durchführung von Mannschaftskämpfen ab 1. September anfertigen und allen Vereinen zusenden“, lautete die Auskunft der TTVN-Geschäftsstelle in Hannover.

Im ranghöchsten Kreisteam: Pia Kayser startet mit den Molberger Frauen in der Landesliga.  Foto: GarwelsIm ranghöchsten Kreisteam: Pia Kayser startet mit den Molberger Frauen in der Landesliga.  Foto: Garwels

Ob nun mit oder ohne Doppel, die Aktiven im Kreis Cloppenburg bereiten sich derzeit intensiv auf den nahenden Start vor. Bei den Frauen entwickelte sich der SV Molbergen in den vergangenen Jahren immer mehr zur Tischtennishochburg. Ranghöchstes Team des Kreises ist die erste Mannschaft des SVM, die in der Landesliga an den Start geht. In der Aufstellung Monika Brinkmann, Luize Miezite, Melanie Hanneken und Pia Kayser trifft das Team auf starke Konkurrenz. Einziges Team in der Bezirksoberliga ist der SV Peheim-Grönheim. In der Besetzung Meike Wanke, Monika Einhaus, Sonja Willenborg, Alina Wernke und Veronika Abeln hofft die Mannschaft auf den Klassenerhalt. Mit SV Molbergen II (Karin Eilers, Anna-Mareike Schröder, Melanie Meyer, Nadine Bahlmann) und SV Molbergen III (Maret Abeln, Mariele Wernke, Leonie Derjue, Nadine Oehms, Michaela Schrand) sind gleich zwei SVM-Teams in der Bezirksliga vertreten.

Nummer eins bei den Männern ist der STV Barßel. Christian Mesler, Ngoc-Son Raming, Alexander Lücking, Kevin Rojk, Heinz-Hermann Lüttjes und Tim Rojk starten in der Bezirksoberliga. Mit TTV Cloppenburg, BV Essen, SV Molbergen, TTV Garrel-Beverbruch und Blau-Weiß Ramsloh kommt der Kreis in der zehn Mannschaften umfassenden Bezirksliga gleich mit einem Quintett daher.

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