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Spielberichts-Problem bringt VfL Oythe früh aus dem Tritt

Die Zweitliga-Volleyballerinnen verlieren in Borken mit 1:3. Eine falsche Kennzeichnung von Libera Emma Moorkamp sorgt für eine Spielunterbrechung.

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War auf das Unparteiischen-Gespann nicht gut zu sprechen: VfL-Coach Zoran Nikolic, hier im Spiel gegen Berlin. Foto: Schikora

War auf das Unparteiischen-Gespann nicht gut zu sprechen: VfL-Coach Zoran Nikolic, hier im Spiel gegen Berlin. Foto: Schikora

Zweites Spiel, zweite Niederlage: Der Volleyball-Zweitligist VfL Oythe hat einen schlechten Start in die neue Saison erwischt. Bei den Skurios Volleys Borken gab's ein 1:3 (21:25, 19:25, 25:14, 15:25). „Wir haben ein deutlich besseres Spiel im Vergleich zur vergangenen Woche gezeigt“, sagte VfL-Coach Zoran Nikolic.

Zunächst kamen die Oytherinnen in Borken, gegen die der VfL bereits in der Vorbereitung 2:2 gespielt hatte, nicht gut ins Spiel. Mit einem 0:4 ging's in die erste Auszeit. „Dann wurden wir besser“, berichtet Nikolic. Die Zahlen belegen: Oythe drehte den Spielstand und führte mit 16:12. Daraufhin wurde das Spiel für rund 10 Minuten unterbrochen. Der Grund: Emma Moorkamp war von Beginn an als Libero aktiv, war aber nicht im Spielberichtsbogen als solche gekennzeichnet – behaupteten zumindest die Schiedsrichter. „Das war ein riesen Fehler von denen“, beschwerte sich Nikolic und betonte, dass die Spielerinnen im Vorfeld alle richtig eingetragen wurden. „Selbst der Hallensprecher hatte Emma als Libero auf dem Zettel“, sagte Nikolic. Nach Klärung der Situation ging's weiter, Oythe verlor den Rhythmus und den ersten Satz mit 21:25.

Im zweiten Durchgang führte Oythe zwischenzeitlich mit 12:10, gab aber unglücklich durch kleine Fehler wichtige Punkte ab, sodass Borken mit 25:19 auf 2:0 erhöhte. „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gegen eine Top-Mannschaft der Liga geliefert“, sagte Zoran Nikolic. Vor allem der dritte Set gefiel dem Serben. „Wir haben euphorisch gespielt“, merkt er an. Oythe baute viel Druck auf, ließ Borken kaum Zeit zum Durchatmen und entschied den Satz deutlich mit 25:14 für sich.

Annahmefehler sorgen für Entscheidung 

Im vierten Satz hingegen bot sich ein anderes Bild. Mehrere Oyther Konzentrations- und Annahmefehler brachten Borken auf die Siegerstraße. Über 10:14 und 14:23 stand am Ende ein 15:25 und 1:3 aus Oyther Sicht. Zoran Nikolic wählte im Anschluss die ehemalige Oytherin Anika Brinkmann als MVP. Rückkehrerin Paulina Brys wurde von Borken-Coach Chang Cheng Liu ausgezeichnet. „Die Schiedsrichter waren am Ende nicht schuld an unserer Niederlage. Aber es war trotzdem schlecht. Wir haben jetzt verloren und müssen uns in der nächsten Woche noch besser konzentrieren“, sagte Nikolic. Am Samstag (17.00 Uhr) geht's daheim gegen Emlichheim weiter.

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