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Speedway: René Deddens erfüllt sich Profitraum

Der 29 Jahre alte Cloppenburger unterschrieb einen Vertrag bei einem dänischen Erstligaverein. Seinem Heimatklub - den MSC "Fighters" - bleibt der Motorsportler dennoch erhalten.

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Fokussiert: René Deddens (29) startet in dieser Saison in der ersten dänischen Liga. Foto: Dennis Leskys

Fokussiert: René Deddens (29) startet in dieser Saison in der ersten dänischen Liga. Foto: Dennis Leskys

Der Cloppenburger Motorsportler René Deddens startet bald in einer der besten Speedway-Ligen der Welt. „Ich habe einen Profivertrag beim dänischen Erstligaverein Sønderjylland Elite Speedway unterschrieben“, sagt der 29-Jährige, der schon lange Kapitän der hiesigen MSC „Fighters“ ist.

Mit dem Engagement bei SES geht für Deddens ein Traum in Erfüllung. „Zu Beginn meiner Karriere hatte ich schon mal die Chance, im Ausland zu fahren, damals habe ich mich aufgrund meines Sportstudiums aber dagegen entschieden“, sagt er. Als nun die Anfrage von SES-Klubchef Jacob Olsen – Sohn der dänischen Speedway-Legende Ole Olsen – kam, zögerte der Cloppenburger nicht lange. „Ich war zunächst überrascht, habe das Angebot aber schnell angenommen. Nun freue ich mich riesig auf die Aufgabe“, sagt René Deddens.

Anfang April reist er erstmals in seine neue sportliche Heimat, die rund 50 Kilometer von der deutsch-dänischen Grenze entfernt ist. „Dann wird unser Team der Presse vorgestellt, bevor im Anschluss eine Trainingseinheit absolviert wird“, so Deddens. Von Mai an wird schließlich an zwölf Renntagen der dänische Meister ermittelt. „Unser Ziel ist der Titel, doch die Konkurrenz ist stark“, sagt er. In der vergangenen Saison war Sønderjylland Elite Speedway auf Rang zwei gelandet. Bei SES wird René Deddens neben Kai Huckenbeck und Martin Smolinski, den er unter anderem als Teamkollegen beim MSC Cloppenburg kennt, der dritte deutsche Fahrer sein.

Apropos MSC: Die „Fighters“ müssen in der kommenden Teamcup-Saison nicht auf die Dienste ihres Kapitäns, der demnächst in Kroatien ein Trainingslager absolviert, verzichten. „Die Rennen in Dänemark werden immer mittwochs ausgetragen, mit dem MSC sind wir in der Regal samstags im Einsatz – da wird es also keine Probleme geben.“ René Deddens' großem Speedway-Abenteuer steht somit nichts im Wege.

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