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Speedway: MSC nimmt Titel ins Visier

Finale des Team-Cups ist am 18. Oktober: Der Wettbewerb wird aufgrund der Corona-Pandemie an nur einem Tag im hessischen Diedenbergen ausgetragen. Ob Zuschauer die Rennen verfolgen dürfen, ist unklar.

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Will endlich wieder Gas geben: MSC-Fahrer René Deddens (links) freut sich auf den Wettbewerb in Diedenbergen. Foto: Holger Bornschein

Will endlich wieder Gas geben: MSC-Fahrer René Deddens (links) freut sich auf den Wettbewerb in Diedenbergen. Foto: Holger Bornschein

Gute Nachrichten für die Speedway-Fahrer des MSC Cloppenburg: Am Sonntag, 18. Oktober, hat die Mannschaft die Chance, nach 2018 erneut den Titel im Team-Cup - der 2. Bundesliga - zu holen. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie als Tages-Finale im hessischen Diedenbergen ausgetragen. "Gerade in der jetzigen Zeit sind wir froh, überhaupt ein Rennen fahren zu können. Wir bedanken uns jetzt schon beim MSC Diedenbergen, der sich bereit erklärt hat, diese Veranstaltung unter Einhaltung aller Auflagen zu organisieren", so der Cloppenburger Teamchef Manfred Bäker.

Weil in Diedenbergen einen Tag vor den Speedway-Rennen der letzte Lauf der Motorrad-Weltmeisterschaft im Flat-Track augetragen wird, waren die Voraussetzungen für den Team-Cup, der üblicherweise vier Renntage umfasst, gegeben. Neben den Gastgebern und dem MSC Cloppenburg sind auch der MSC Berghaupten (Baden-Württemberg) und MSC Olching (Bayern) am Start. "Nach 20 Rennläufen steht der Sieger fest", sagt der Cloppenburger Pressewart Thore Weiner.

Trainer hofft auf beste Formation

Manfred Bäker hofft indes, im Rhein-Main-Stadion in Diedenbergen mit seiner besten Formation antreten zu können: Kapitän René Deddens und Lukas Fienhage als Top-Duo, Norick Blödorn als neue Nummer drei und Jonny Wynant wie gewohnt auf dem 250-cm³-Startplatz. Als Reserve für die 500-cm³-Klasse steht Niels-Oliver Wessel bereit.

Bislang ist der Kalender in diesem Jahr durch die vielen corona-bedingten Absagen sehr dünn belegt, doch die Verbände versuchen, die noch ausstehenden Rennen nachzuterminieren. Hier ist – abhängig von der Entwicklung der Corona-Lage - also noch Bewegung drin. Welche Fahrer am 18. Oktober tatsächlich zur Verfügung stehen, zeigt sich somit wohl erst kurzfristig.

Für den Cloppenburger Kapitän René Deddens wird das Teamcup-Finale in Hessen eines der wenigen Rennen in diesem Jahr sein. Er hält sich derzeit wie die anderen Kollegen mit Trainingseinheiten auf den Anlagen in Norden und Moorwinkelsdamm fit. Die Rennpraxis fehlt allen im Team.

Im Frühjahr hatten die Cloppenburger das Heimrennen gewonnen

"Aber wenn wir das vergangene Jahr betrachten, als in Cloppenburg Anfang April eines der ersten Rennen stattfand, ist es für uns jetzt quasi dieselbe Situation", gibt sich Deddens gelassen. Im Frühjahr 2019 hatten die Cloppenburger ihr Heimrennen gewonnen, den Wettbewerb aber hinter den Güstrow Torros letztlich „nur“ auf Rang zwei beendet. "Diesmal wollen wir den Titel wieder nach Cloppenburg holen", so Deddens.

Ob die 20 Rennen in Diedenbergen Zuschauer verfolgen werden, ist noch ungewiss. An diesem Wochenende starten in Wittstock und Wolfslake jedenfalls die ersten Speedway-Duelle mit Publikum - maximal 1000 Fans dürfen auf die Tribünen.Die Tickets gab es mit individueller Anmeldung im Vorverkauf, vor Ort gelten strenge Hygieneauflagen und natürlich die Abstandsregeln. Ähnliches plant der MSC Diedenbergen. In den nächsten Wochen soll das Konzept zum Corona-Schutz weiter ausgearbeitet werden. Der MSC Cloppenburg will seine Fans auf seiner Internetseite und in den sozialen Netzwerken informieren, wenn der Ticketverkauf beginnt.

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