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Speedway-Elite ist zu Gast in der MSC-Arena

Die Fighters Cloppenburg richten am Freitag und Samstag die Junioren-Weltmeisterschaft aus. An den beiden Renntagen dürfen jeweils bis zu 500 Zuschauer auf die Tribüne.

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Lange her: Im Herbst 2019 rasten bei der „Night of the Fights“ letztmals Speedway-Fahrer bei einem Rennen über die Bahn auf dem MSC-Gelände in Emstekerfeld. Foto: Jesper Veldhuizen

Lange her: Im Herbst 2019 rasten bei der „Night of the Fights“ letztmals Speedway-Fahrer bei einem Rennen über die Bahn auf dem MSC-Gelände in Emstekerfeld. Foto: Jesper Veldhuizen

Fast zwei Jahre lang war es gespenstisch still auf der Speedway-Bahn der MSC Fighters Cloppenburg. Am Freitag ist es vorbei mit der Ruhe. Endlich. Nach der Corona-Zwangspause dröhnen mal wieder Motoren auf dem Gelände im Industriegebiet in Emstekerfeld. Es ist nicht irgendeine Veranstaltung, die die Gastgeber am Freitag und Samstag in der MSC-Arena ausrichten. Denn an diesen beiden Tagen geht es um nichts Geringeres, als um den Titel bei den Junioren-Weltmeisterschaften. „Die Tribünen sind gefegt, die neuen Air-Fences – also die Luftkissen in den Kurven – aufgebaut und die Bahn ist in einem Top-Zustand“, sagt Pressewart Thore Weiner.

Los geht es am Freitagvormittag mit den ersten Trainingsläufen um 11 Uhr – allerdings mit weniger Startern als gedacht. Schließlich ist das Teilnehmerfeld von 32 auf 24 Fahrer geschrumpft. „Schuld“ ist: natürlich die Pandemie. „Aufgrund der Einreisebestimmungen mussten die Talente aus Russland, Australien und der Ukraine kurzfristig absagen“, sagt Fighters-Rennleiter Stefan Timme.

Nun werden in den beiden Halbfinals jeweils zwölf „Stahlartisten“ aus Dänemark, Frankreich, Tschechien, Schweden, Großbritannien, USA, Lettland, Norwegen und Deutschland im Alter von zwölf bis 16 Jahren antreten. Die besten acht schaffen den Sprung ins Weltfinale, das am Samstagabend ausgetragen wird.

Lokalmatador Ben Iken möchte sich fürs Finale qualifizieren

Im ersten Ausscheidungsrennen kämpft unter anderem ein Lokalmatador des MSC Cloppenburg um den Einzug in den Endlauf: Ben Iken. „Sollte er sich fürs Finale qualifizieren, wäre das schon ein Erfolg“, sagt Thore Weiner. Neben dem 16 Jahre alten Jugendlichen aus Marienhafe (Ostfriesland) sind für Deutschland zudem Marvin Kleinert, Mario Häusl und Brun Thomas am Start. Topfavorit auf den Titel ist jedoch Oskar Paluch, der sich in der 250er-Klasse vor einer Woche in seiner Heimat Polen den EM-Titel sicherte.

Weil es die Corona-Zahlen derzeit hergeben, dürfen an beiden Renntagen jeweils 500 Motorsport-Fans auf die Anlage. Für Interessierte gilt auch hier die „3G-Regel“: Wer also bei der Junioren-WM mit dabei sein möchte, muss entweder genesen, geimpft oder „negativ“ getestet sein. Der Corona-Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.


Der Zeitplan: 

  • Am Freitag dürfen Interessierte die MSC-Arena bereits ab 9.30 Uhr betreten. Das Training beginnt um 11 Uhr.
  • Das erste Halbfinale ist für 17 Uhr angesetzt, das zweite soll um 19.30 Uhr starten.
  • Am Samstag öffnen sich die Tore für die Speedway-Fans um 17 Uhr. Das Warm-up für die entscheidenden Rennen startet um 18 Uhr, bevor um 19 Uhr der Startschuss zum großen Weltfinale fällt.
  • Eintrittskarten gibt es am Donnerstag noch bis Mitternacht online unter www.grandticket.de sowie eine begrenzte Anzahl voraussichtlich auch am Freitag und Samstag an der Tageskasse.
  • Nähere Informationen zur Junioren-Weltmeisterschaft gibt es im Internet unter www.msc-cloppenburg.de. Dort ist auch der Link zum Livestream zu finden.

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