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Sowohl Bunnen als auch Lutten leben sehr gut mit dem 1:1 im OM-Derby

Landesligafußballerinnen der DJK und des TuS teilen sich die Punkte. Verschossener Elfmeter der Gastgeberinnen ist der Knackpunkt.

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Freude über die frühe Führung: Carla Schmidt (Nummer 10) gratuliert Torschützin Hannah Schrapper. Im Hintergrund eine frustrierte TuS-Torfrau Maike Tieseler und Abwehrspielerin Lilly Bramlage. Das OM-Derby der Landesliga endete mit einem 1:1-Unentschieden. Foto: Langosch

Freude über die frühe Führung: Carla Schmidt (Nummer 10) gratuliert Torschützin Hannah Schrapper. Im Hintergrund eine frustrierte TuS-Torfrau Maike Tieseler und Abwehrspielerin Lilly Bramlage. Das OM-Derby der Landesliga endete mit einem 1:1-Unentschieden. Foto: Langosch

Das OM-Derby in der Landesliga zwischen den Fußballfrauen der DJK Bunnen und dem TuS Lutten ist mit einem 1:1-Unentschieden zu Ende gegangen. Diese Punkteteilung erhält beiden Teams die Möglichkeit, die Aufstiegsrunde zu erreichen. In der Bezirksliga Nord verteidigte die SG Elisabethfehn /Harkebrügge die Tabellenführung mit einem 4:2 bei Kickers Emden.

Landesliga, Staffel A

Bunnen – Lutten 1:1 (1:0). Am Ende waren sich beide Trainer einig: „Mit dem Punkt können wir sehr gut leben“, meinten sowohl Bunnens Coach, Sascha Anneken, als auch sein Pendant auf Seiten des TuS, Steffen Boning. Für die Gastgeberinnen begann das OM-Derby nahezu optimal. Hannah Schrapper nutzte gleich die erste Chance zur Führung. Prima freigespielt ließ sie Luttens Torfrau, Maike Tieseler, keine Chance (10.).

Nach dem Rückstand tat sich der Tabellenführer auf dem tiefen Geläuf schwer, die stabile Bunner Deckung auszuhebeln. In einer gutklassigen ersten Halbzeit fielen keine weiteren Treffer mehr. Für die die DJK bot sich die große Chance zur Entscheidung in der 55. Minute. Aber Jessica Müller vergab einen an ihr selbst verwirkten Foulelfmeter. „Geht der rein, ist das Spiel entschieden“, meinte Boning. „Ein 0:2 hätten wir nicht mehr aufgeholt.“ Für Sascha Anneken war die Szene der Knackpunkt: „Danach lief bei uns uns nicht mehr viel. Lutten hat dann in der letzten halben Stunde richtig Druck gemacht. Zum Ende hin wurde es bei uns immer zerfahrener.“ Die Gäste übernahmen also das Kommando und hatten auch mit einem Pfosten- und einem Lattentreffer Pech, „aber es hat bei uns auch nicht ständig lichterloh im Strafraum gebrannt“, sagte Anneken. Für die Lutterinnen, bei denen mit Sarah Geerken und Martha Müller zwei Exspielerinnen des früheren Zweitligisten BV Cloppenburg standen, reichte es nur noch zum verdienten Ausgleich. Charlotte Varelmann traf zum 1:1-Endstand (70.).

„Mit der Leistung meiner Mannschaft in den ersten 60 Minuten bin ich sehr zufrieden“, bilanzierte Anneken. „Man sieht die Entwicklung der Mannschaft. Vor zwei Jahren hätten wir eine solche Partie unter Garantie noch verloren. Der eine Punkt kann in der Endabrechnung noch Gold wert sein. Wir haben es selbst in der Hand, die Aufstiegsrunde zu erreichen.“

Bezirksliga Nord

Emden – Elisabethfehn/Harkebrügge 2:4 (2:1). Die Gäste, die vor einer Woche Platz eins übernommen hatten, hatten ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Emden lag nach einer Viertelstunde bereits mit 2:0 in Front. Von dem Rückstand aber ließen sich die Gäste nicht beeindrucken. Noch vor der Pause verkürzte Vivien Lünemann (41.) und legte neun Minuten nach dem Seitenwechsel für Jessica Heidt auf, die das 2:2 markierte. Wenig später nutzte Maren Schröder die Vorarbeit von Carina Lentz zur erstmaligen Führung Elisabethfehns. Die Gäste blieben am Drücker, aber sie mussten bis kurz vor Schluss warten, bevor Lisa Ummen mit dem Tor zum 4:2-Endstand den Sieg endgültig unter Dach und Fach brachte (89.).

Neuscharrel/Altenoythe – TiMoNo II 2:2 (1:2). Die Gastgeberinnen gingen zwar früh in Führung (Helene Madderken, 12.), doch der SV drehte den Spieß mit zwei Treffern (14., 26.) herum. Neuscharrel aber steckte nicht auf und sicherte sich dank des Tores von Sonja Stammermann zum 2:2-Endstand (71.) einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf.

Bezirksliga, Mitte

Gehlenberg/H./R. – Krusenbusch 1:1 (1:0). Der Rückstand auf Spitzenreiter BW Lohne (6:0 gegen Eversten) vergrößerte sich für die Gastgeberinnen auf acht Punkte. Isabelle Sommerer hatte zwar das zeitig das 1:0 für Gehlenberg markiert, aber kurz vor Schluss folgte die kalte Dusche in Form des Ausgleichs (84., Ann-Cathrin Schöckel).

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