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Sieg im Topspiel: Rasta II reißt die Fans von den Sitzen

Das ProA-Farmteam ist nach dem 91:66 gegen Stade vorzeitig Hauptrunden-Meister in der 1. Basketball-Regionalliga Nord.

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Duell der Guards: Rastas Kevin Smit (links) gegen Stades Marvin Boadu. Foto: Schikora

Duell der Guards: Rastas Kevin Smit (links) gegen Stades Marvin Boadu. Foto: Schikora

Die Standing Ovations der Fans hatten sie sich redlich verdient: Als die Basketballer von Rasta Vechta II ihre Siegesserie in der 1. Regionalliga Nord ausgebaut und den Heimnimbus erneut gewahrt hatten, erhoben sich die 230 Zuschauer im Rasta-Dome von ihren Plätzen. Donnernder Applaus als Lohn für einen furiosen Auftritt. Mit einem 91:66 (47:32)-Sieg gegen den bisherigen Tabellenzweiten VfL Stade sicherte sich der Spitzenreiter vorzeitig die Hauptrunden-Meisterschaft.

Rastas ProA-Farmteam geht nach dem zehnten Sieg in Serie und dem 13. Erfolg im 13. Heimspiel als Nummer eins in die Playoffs der Top-4-Teams und trifft im Halbfinale auf den TSV Neustadt, der am Samstag auch der letzte Gegner in der Hauptrunde ist. Aschersleben und Stade absolvieren das zweite Halbfinale – hier ist aber noch nicht klar, wer mit Heimvorteil in die Best-of-3-Serie geht. Nur der Meister erhält das Aufstiegsrecht für die ProB. Für Rasta ist es der größte Erfolg in der 4. Liga. 2009, als Gintaras Grigisas, Thomas Kaspereit und Co. mit Rasta I den Aufstieg in die ProB schafften, war man nur Dritter in der 1. Regionalliga Nord.

13 Jahre später riss Rasta II die Fans von den Sitzen. Und auch der Trainer war begeistert: „Wir haben alles gezeigt, was das Zuschauer-Herz begehrt. Die Jungs haben einen tollen Auftritt hingelegt – vor einer super Kulisse. Sie haben jede Minute im Rasta-Dome genossen und den Fans einen wirklich tollen Nachmittag bereitet. Wir haben in allen Bereichen Hunger, Biss und Leidenschaft gezeigt, es hat total Spaß gemacht“, freute sich Hendrik Gruhn. Er sprach dem Team ein „Riesen-Kompliment“ aus und ergänzte: „Dieser 1. Platz ist ein unfassbar toller Erfolg.“

Kevin Smit und Johann Grünloh mit Double-Double

Sein Team schaffte es gegen Stade in beachtlicher Manier, die Ausfälle der Big Men Tim Insinger und Malte Giljan zu verkraften. Stade scheiterte derweil an der Aufgabe, das Fehlen seines spanischen Point Guards Nil Angelats zu kompensieren. Der Gast knickte unter dem Druck von Rasta II förmlich ein. Vor allem Luca Ladjyn und der überragende Marshawn Blackmon setzten in der Defense Akzente. Rasta II gewann die Viertel eins, drei und vier (27:12, 25:21, 19:13), lediglich im zweiten Abschnitt konnte Stade mithalten (20:20).

Stades Topscorer Marvin Boadu (32), von 2009 bis 2012 für Rasta in der ProB aktiv, rieb sich förmlich auf; am Ende hatte er immerhin 21 Punkte und 13 Rebounds auf seinem Konto. Rastas Topscorer war Blackmon mit 26 Punkten. Spielmacher Kevin Smit verbuchte mit 21 Punkten und zehn Assists ebenso ein Double-Double wie der junge Center Johann Grünloh (18 Punkte, 12 Rebounds), der auch noch fünf Blocks hatte. „Johann hatte eine bemerkenswerte Präsenz in der Zone“, so Gruhn.

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